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Brych Interview im Tagesspiegel (Fußball und Sport allgemein)

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 13.06.2024, 10:57 (vor 600 Tagen) @ Sascha

Wenn man zig Spiele gepfiffen hat, wird man irgendwann tatsächlich anhand der Reaktionen, Mimik und Verhalten einschätzen können, ob etwas in einer Situation passiert ist, oder nicht.

Dann wäre man aber eher ein Kandidat für „Wetten das“ und nicht für den Profifußball.
Brych bezieht sich explizit auf Szenen,
In denen er aktiv in das Spielgeschehen eingegriffen hat, „ohne wirklich etwas gesehen zu haben“. Und zwar mit einer ganz einschneidenden Maßnahme, die potentiell spielentscheidend sein kann (Elfmeter).

Nun bringt es der Fußball mit sich, dass nicht alle Zweikämpfe in Schwalbe oder klares Foul eingeordnet werden können. Es gibt einen Graubereich, mit Argumenten für und gegen einen Elfer. Für Leute wie Brych eine Idealsituation: nix gesehen, aber nach Überprüfung der Szene nach dem Spiel auf der sicheren Seite, man labert sich die Szene so zurecht, dass sie zur getroffenen Entscheidung passt.

Im Endeffekt geht es aber um etwas ganz anderes: es muss das Prinzip gelten, dass Du als Spielleiter, Kampfleiter, Kampfrichter usw. nicht eingreifst, wenn du nichts gesehen hast. Selbst bei aller Expertise besteht immer die Gefahr, dass dir eine Situation entgeht und da als Depp dastehst, wenn es sich z.B. um eine eigentlich klare Szene handelt.


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