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Mario Götze (Spieltage)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 19.05.2024, 09:44 (vor 608 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 19.05.2024, 09:47

ja der. Hätte er alles auch haben können.


Unwahrscheinlich. Es ist nicht alleine die Dauer, die so eine Reaktion hervorruft. Es ist eben auch eine personenbezogene Sache.

Ich hatte noch nie das Gefühl, dass man bei Marco was künstliches sieht.

Ja, also ich denke auch, dass Mario Götze jemand ist, der jede sich bietende Gelegenheit nutzt und sei sie auch strategisch noch so fragwürdig. Ich kenne den Mann natürlich nicht persönlich, aber ich denke, dass er ein knallharter Opportunist ist. Was man im ersten Schritt gar nicht werten muss, aber so einer taugt halt einfach nicht zu einer Clubikone.
Davon aber mal ab muss ich immer schütteln, wenn ich ihn irgendwo mal über' Bildschirm huschen sehe. "Ach, den gibt's ja auch noch!". Es gibt wahrscheinlich ohne Ende grandioser Fußballer, die es aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht einmal in den Profisport geschafft haben oder eben da nie richtig zur Geltung kamen, aus gleichen Gründen. Aber zu meiner bisherigen Lebenszeit muss ich sagen, gab es keine Profifußballer, der einen derartigen Absturtz erlebt hat, in einen Kontext gesetzt zu dem, was er mal konnte. Diese fußballerischen Anlagen waren schon eine Ausnahmeerscheinung. Man wird nicht übertreiben, wenn man sagt, das waren durchaus Züge, die ausgereift in eine Messi-Liga hätten führen können. Leider hat er nie verstanden, dass Leistungssport auf so einem Niveau auch sich opfernde Arbeitsmoral benötigt. Siehe Ronaldo oder Messi. Stattdessen ist er im Windschatten eines Ribery oder Robben mitgelaufen, um in regelmäßigen Abständen Bilder von Dom Pérignon Flaschen zu posten und sich gefühlt über jeden Zweifel erhaben zu zeigen, weil er im WM-Finale noch zur richtigen Zeit eingewechselt wurde und seinen Schochen gut hingehalten hatte. Guardiola hat das sofort gemerkt, dementsprechend war dann auch sein Standing im Team (was man so hörte). Was ihn wohl auf Dauer, die Diskrepanz wie er sich sah und wie die anderen ihn zunehmend sahen, mental angegriffen hat. Zurück in Dortmund hat er auch nie wieder zu einer dem Gehalt und seinen Veranlagungen entsprechenden Leistung gefunden. Dann in den Niederlanden verschwunden, nach zwei Jahren mit 30 zur Eintracht. Nun über zwei Jahre da und sage und schreibe 6 Buden (Assists habe ich nicht auf dem Schirm) gemacht. Eine tragische Figur.


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