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Vive la discussion (Spieltage)

Pfostentreffer, Montag, 14.08.2023, 10:38 (vor 884 Tagen) @ FourrierTrans

Puh, was man hier alles zu lesen bekommt.

> https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/frankreich-debattenschlacht-um-einfluss-der-wokeness-19100177.html

[quote]Also in Frankreich wird es gerade auch diskutiert, wen interessieren Zustimmungswerte (außer Politikern)? :-P[/quote]

Natürlich wird es in der FAZ (rauf und runter) sowie in Frankreich diskutiert, wie in allen westlichen Demokratien und den Ländern, in denen westliche Konservative, Libertäre, Nazis oder christlich religiöse Extremisten Einfluss haben. Warum? Weil sich mit damit hervorragend emotionalisieren lässt und man super Stimmungen gegen benachteiligte Minderheiten (das übliche wir gegen die, scheint Dir ja nicht ganz fremd zu sein) machen, die Gesellschaft spalten und dummerweise auch noch Wahlen gewinnen kann. Eben weil viele Menschen sich so stark davon emotionalisieren lassen. Man denke nur an die die Trans-Debatte.


Allerdings ist es zutreffend, dass in den letzten Jahrzehnten viele Entwicklungen zuerst in den USA, dann in Europa gesichtet wurden. Ich sehe das aber eher als einen historischen "Unfall",

Und jetzt denk mal drüber nach, wie dieser "Unfall" zustande gekommen ist. Na, na? Evtl hatten die "geistig kulturellen Errungenschaften" der Europäer was damit zu tun? Vielleicht sogar ganz spezifisch die geistigen Ergüsse der Deutschen?

wenn man so will, dieses US-amerikanische Trendsetting. Da die USA im Grunde ja auch keine richtige Geschichte hat, bis auf weniger als eine handvoll Jahrhunderte abgesehen,

Kannst Du bitte ausführen was Du mit "keine richtige Geschichte" meinst? Nur eine Falsche? Die amerikanische Verfassung wurde übrigens knapp 100 Jahre vor der ersten deutschen Staatsgründung geschrieben. Dementsprechend haben wir noch weniger "richtige" Geschichte? Dann sollten wir Deiner Logik zufolge ja froh sein, uns bei den Amis etwas abschauen zu können.


kommt i.d.R. nur kultureller und geistig-gesellschaftlicher Schrott aus dieser Region der Erde.
Deiner Logik zufolge wäre es dann doch gut, wenn wir den Amerikanern folgen, oder habe ich die Logik falsch verstanden? Und wie kommt man zu einer Bewertung, dass aus dem Land, welches bspw. 3x so viele Nobelpreise gewonnen hat als das zweitbeste Land in dieser Kategorie sowie das führende Land bei Romanveröffentlichungen und mit der erfolgreichsten Filmindustrie der Welt "nur kulturellen und geistig-gesellschaftlichen Schrott" hervorbringt. Da bin ich sehr gespannt, wie Deine Einschätzung das argumentiert.

Wie oben angedeutet, bin ich aber sicher, dass sich das in spätestens 2-3 Generationen wieder geändert hat, auf dem Spielfeld des kulturellen, gesellschaftlichen und militärischen Schachbrett der Welt. :-)

Na dann ist ja gut. Bin ich froh, dass es nicht die Europäer waren, die durch ihren "kulturellen und geistig-gesellschaftlichen Schrott" die USA geschaffen haben. Und das, nachdem sie das dort lebende Volk durch nahezu vollständige Ausrottung und anschliessende Unterwerfung der Überlebenden absolut von unserer kulturellen Überlegenheit überzeugt haben. Wie "geistig-kulturell" heroisch. Im übrigen auf dem nahezu ganzen amerikanischen Kontinent, nicht nur in den heutigen USA.


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