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Und auch Kobel hat einen (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.08.2023, 12:41 (vor 1105 Tagen) @ Ulrich

Es ist zumindest offenkundig, dass es häufig dieselben Spieler mit denselben Verletzungen sind. Die scheinen dann dafür anfällig. Dies in den Griff zu bekommen, ist leider bislang nicht gelungen.

Adeyemi ist ja auch so ein Kandidat…


Die Anfälligkeit dafür ist bei einer ganzen Reihe von Spielern definitiv vorhanden. So etwas bei anfälligen Spielern in den Griff zu bekommen, dürfte nicht einfach sein. Und es stellt sich tatsächlich die Frage, ob man nicht besser ins normale Trainingslager gefahren wäre, statt durch die USA zu tingeln.

Was mich nervt, das sind aber die Leute, die anscheinend das ganze Jahr nur auf Verletzungen warten und dann erzählen "Ich habe es schon immer gewusst!".

Im Sinne einer kontinuierlichen und mit möglichst geringer Anzahl von Verletzungen einhergehenden Saisonvorbereitung erscheint ein ‚normales‘ Trainingslager beim ersten Überlegen sicherlich als die bessere Variante.

Allerdings dürfte ein ‚traditionelles’ Trainingslager für den BVB (wie auch für Bayern) in den nächsten Jahren wohl eher nicht der Normalfall sein. Die beiden Bundesligaspitzenclubs beklagen, dass die TV-Auslandsvermarktung der Bundesliga durch die DFL deutlich unter den Zielen bliebe und drängen auf ein effektives Konzept. Ihren eigenen Anteil leiste man (als einzige Bundesligateams) durch die entsprechenden Reisen nach Nordamerika respektive Ost-/Südostasien. Das wird sich in den nächsten Jahren auch kaum ändern.

Auch wenn er aus dem ‚Focus‘ ist, so ist der nachstehend verlinkte Artikel in diesem Zusammenhang mMn recht interessant:

https://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/auslands-tv-vermarktung-der-bundesliga-rummenigge-schlaegt-alarm-wir-sind-katastrophal-aufgestellt_id_2005725...

Es sieht also eher danach aus, als wenn man sich als Anhänger des BVB darauf einstellt, dass solche Reisen in der Saisonvorbereitung der Normalfall sein bzw. bleiben werden.

Und die Trainer tun gut daran, sich darauf einzustellen und diese Reisen bzw. die entsprechenden Spiele dann als Teil der Vorbereitung zu begreifen (siehe die im Artikel zitierten Aussagen Tuchels).

Für die Teams der PL, welche diese ‚Tingelei‘ seit Jahren gewohnt sind, gehen diese Reisen in der Vorbereitung übrigens nicht mit einer erhöhten Anzahl an Muskelverletzungen einher. Was beim zweiten Überlegen gegen die These spricht, dass dieses Tingeln an sich sich negativ auf die Verletzungssituation auswirke. Es scheint eher so zu sein, dass es auf das managen dieser Situation ankommt.

Gestern hatte ich in einem Post auf die Bedeutung des Zustandes der Muskulatur der Spieler zu Beginn der Vorbereitung hingewiesen und dass zu diesem Zeitpunkt die Muskulatur noch nicht für z.B. Intensivsprints bereit ist. Aber gerade ganz zu Beginn der Vorbereitung werden solche Intensivsprints im Rahmen der Belastungstests durchgeführt. Die Gefahr, dass dabei Mikroschäden gesetzt werden, die dann im Laufe der weiteren Vorbereitung zu gravierenderen Muskelverletzungen führen können, sollte mAn nicht unterschätzt werden.

Wobei diese Gefahr sich in dem Maße minimiert, in dem die Muskulatur der einzelnen aus dem Urlaub kommenden Spieler sich ein einem entsprechend präparierten Zustand befindet.


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