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Schulz wollte letzten Sommer mit Hertha nicht mal reden (BVB)

markus, Mittwoch, 19.07.2023, 18:56 (vor 1117 Tagen) @ MarcBVB

Höchstpersönlicher Lebensbereich und nicht von ihm aufgedeckt. Das reicht niemals. Hätte er die jetzt in der Öffentlichkeit vertrimmt...

Da wäre ich mir nicht so sicher. Ist aber auch egal. Ich habe nur geschildert, wie man eine solche Kündigung aufbauen würde und ob sie letztendlich rechtmäßig ist, spielt ja nur dann eine Rolle, wenn man es bis zur rechtskräftigen Entscheidung durchzieht. Das kommt in Kündigungsschutzklagen aber eher selten vor. Und bei der Vorgeschichte ist das aus meiner Sicht erst recht unwahrscheinlich, weil ja auch die Presse dabei wäre, die das Thema immer wieder hochkochen würde und das mental ziemlich belastend sein dürfte.

Wenn ich als Spieler dann die Wahl habe zwischen einem langen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang, einschließlich medialer Schlammschlacht, oder aber einer garantierten Abfindung ohne diesen ganzen Wirbel, wüsste ich, was ich nehmen würde. Zumal ja ziemlich sicher ist, dass die Öffentlichkeit auf ihn eindreschen würde.

Offenbar versucht man sich ja jetzt gegen eine passende Abfindung zu trennen. Natürlich mit einem Abschlag und als Spieler würde ich das Angebot ablehnen und lieber noch ein weiteres Jahr den Vertrag aussitzen. Mit oben genanntem Potential würde ich es mir jedoch anders überlegen. Nur dürfte es dafür zu spät sein, denn zumindest für eine fristlose Kündigung ist die zweiwöchige Frist längst abgelaufen.


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