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Nmecha im Anflug - so viel soll der Bellingham-Ersatz kosten (BVB)

elliott, Wuppertal, Montag, 03.07.2023, 10:48 (vor 1135 Tagen) @ Unterhändler

Wir haben allerdings Bedarf im zentralen Mittelfeld.


Insgesamt finde ich aber den Nmecha Transfer nicht gelungen.


Der Spieler gehört zu einer in Teilen hoch problematischen Szene. Er hat in Sozialen Medien hoch inakzeptable Beiträge weiter verteilt.

Eine Frage kann ich aber nicht beantworten. Ist er eher ein kleines Licht, eine Art Mitläufer? Ober ist er mehr?


Ich finde, man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen. ;-D

Ernsthaft, warum sollte er Teil einer Szene oder gar ein Mitläufer oder mehr sein? Der Junge hat 2-3 Likes oder retweets gemacht, mehr nicht. Er scheint sehr gläubig zu sein und christlich zu leben (wobei man selbst das nicht weiß), vermutlich steht er Homosexualität/Transgender ablehnend gegenüber, das heißt aber nicht, dass er diskriminierend durch die Welt läuft oder gar extremistischen Organisationen anhängt oder diese gar aktiv unterstützt.

Man sollte da jetzt auch nicht mehr rein interpretieren als es ist, es sind 2 Likes. An anderer Stelle wird über Twitter und dessen Einfluss auf Meinungsbildung etc. durch Algos diskutiert, was spräche dagegen, dass er einfach ob seines Glaubens/Historie diese Posts angezeigt bekommen hat und dummerweise ohne tiefen Hintergrund geliked hat?

Wäre ja auch möglich. Klar ist das grenzwertig, aber aus ihm jetzt den missionierenden, christlichen Fundamentalisten zu machen, geht doch entscheiden zu weit. So ist die heutige "social media" Zeit, wie bei anderen Themen entsteht z.T. aus harmlosen Dingen eine enorme Welle der Empörung, oftmals unbegründet bzw. sogar extra angeheizt durch andere Ambitionen um seine Agenda durchzuziehen.

Damit will ich das nicht entschuldigen, darum muss er schon selbst bitten, aber vielleicht sollte man sich nicht in Extremen bewegen, sondern auch wieder mal in die Mitte finden, wie bei an sich allen anderen Themen/Ansichten auch. Klar, den Schaden hat er selbst angerichtet und muss dafür gerade stehen (wegen 2 Likes, verrückte Zeit), aber nur weil ihm LGBT... nicht zusagt, ist er nicht gleich der organisierte evangelikale diskriminierende Fundamentalist.

Er folgt da merkwürdigen Gestalten, lehnt Matt Walsh nicht deswegen ab, weil er rechtsextrem und Antisemit ist, er lehnt ihn ab, weil er kein Christ ist. Plus er missioniert Jugendspieler. In Anbetracht was LGBTQ Menschen gerade erleiden müssen (man denke an FN Glaubensbrüder in Uganda) ist eine Verpflichtung ein No Go. Würden wir auch Spieler verpflichten, die sich mehrmals rassistisch oder antisemitisch geäußert hätten (inklusive halbgarer „Entschuldigung“)?


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