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Big City Club - Investoren und Gedöns (Spieltage)

FullHD, Samstag, 20.05.2023, 19:59 (vor 969 Tagen) @ koom

Leipzig ist aber kein Investorenbeispiel.
Da geht es ja um den Werbewert, ein Kühne hat keinen Gegenwert (ausser eines gestreichelten Egos), wenn sein Name mal erwähnt wird, wenn der HSV in der CL spielt.


Seufz. Der "Werbewert" ist ein erfreulicher Bonus, der natürlich nicht unwichtig ist und sowieso in das Markenkonzept passt. Aber es geht auch darum, erfolgreich zu spielen und dadurch auch zumindest den Investitionsbetrag zu senken - oder gar mal Rendite rauszubekommen. Das ist durchaus möglich bei solider Finanz- und investment-Planung und mit dem ganzen Aufbau von Farmteams dürfte das auch immer wieder mal klappen. Man landet ja schon recht stabil in der CL, dort gilt es, sich mehr zu etablieren und zu halten und man bekommt mehr und mehr vom Anteil.

Generell ist das idR das eigentliche Ziel eines Investors: Sportlicher Erfolg, Einnahmen durch diese Wettbewerbe. Das eint dann Kühne wie Red Bull, nur sind die Mittel und Wege andere. Kühne ist noch ganz im Dorffürsten-Modus, wirft mal Geld für halbseidene Versprechen, aber das landet wie ein Glas Cola auf einem heißen Stein.

Und: Die Bayern machen auch in der Regel kein Transferplus, scheissen aber Geld ohne Ende. Deren Investoren bekommen dadurch auch Rendite. Sicherlich ist das auch ein Werbeplus für Adidas und Telekom, weil sie sich mit dem Rekordmeister schmücken können, aber Geld lacht dann immer noch mal mehr und ist greifbarer.

Oder Newcastle vor den Saudis, da hat der findige Investor ausgetüftelt, dass er am besten verdienen kann, wenn er nur soviel investiert, damit es zum Klassenerhalt in der PL reichen dürfte und nicht mehr...auch schön für die Fans, dass bis zu einem möglichen Verkauf auf Ewig Abstiegskampf sehen wird und sobald man mal zufällig eine geile Truppe beisammen haben sollte, werden die Topspieler im Sommer alle verkauft, damit noch mehr Kohle abfließen kann...


Newcastle ist aktuell Platz 3 in der Premiere League? Seltsames Beispiel.
Für die Katar- und Saudi-Klubs sind die Investitionssummen einerseits kleine Sümmchen, andererseits verfolgen die ein höheres Ziel: Sportswashing. Die wissen, dass Öl - und damit DIE Grundlage ihres Reichtums - unwichtiger wird (aber sicherlich nie "unwichtig") und versuchen damit dem Westen vorzugaukeln, dass man DAS hippe Urlaubs- und Spezialfirmensitz-Gebiet ist.

Es ging bei Newcastle um den vorherigen Besitzer....deshalb schrieb ich "vor den Saudis".
Die Saudis brauchen, genau wie RB, ein erfolgreiches Team, damit der Verein einen "Wert" hat. Wer will einen Energiedrink, dessen Team nur auf die Mütze bekommt?!
Geld wird aber am besten verdient, wenn man wie ManUtd eine riesige Marke ist oder eben die Liga hält. Die Geldtöpfe unterhalb der CL sind zu unattraktiv und zumindest in der PL sind die Investitionen, die man für eine dauerhafte CL-Präsenz braucht viel zu hoch, daher ist der stetige Klassenerhalt für einen Standardverein aus wirtschaftlicher Sicht des Investors das beste Konzept.


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