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Man darf nicht zu genau hinsehen (BVB)

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 18.04.2023, 10:40 (vor 1217 Tagen) @ Nietzsche

ImInterview sagt Kehl den wunderschönen Satz:"Die Mannschaft hat in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass sie mit solchen Rückschlägen umgehen und sogar gestärkt daraus hervorgehen kann."

Ich kann ihm nur teilweise zustimmen. Wir haben allein in dieser Saison schon so einige Spiele abgeliefert, die ähnlich kacke waren wie in Stuttgart. Einige haben wir sogar glücklich gewonnen.

Wie man aus einem regelmäßigen Auftreten der immer gleichen dummen Ignoranz aber ableiten kann, dass man daraus toll lerne, will mir nicht recht einleuchten.

Ich hätte vermutet, dass der Lerneffekt gerade darin besteht, den gleichen Quatsch nicht schon wieder zu machen. Oder umgekehrt, dass das wiederholte Auftreten des gleichen Fehlers eben genau bedeutet, dass gar nichts gelernt wurde.

Das soll übrigens kein Vorwurf an Kehl sein. Ich halte ihn für denjenigen, der am ehesten wirklich was ändern will und das Interview ist einfach nur eine Durchhalteparole. Aber das dürfte der Grund sein, weshalb sich das Interview ein wenig eklig anfühlt.

Ich weiss auch nicht ob dass der richtige Weg ist, oder eher der Hoeneß Weg, die Spieler öffentlich an die Wand zu nageln....
Mir ist der Kehl Weg allerdings lieber.
Wichtig wird für mich eher sein, wie der Verein damit umgeht, sprich welche personellen Konsequenzen man draus zieht....


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