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DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport" (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 11.01.2023, 12:54 (vor 1111 Tagen) @ Scherben

Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.


Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.

Die genannten Beispiele kann man mMn nicht als Vergleiche heranziehen, nicht nur weil es sich hauptsächlich um Einzelsportlerhandelt.

Tommie Smith und John Carlos haben ihren damaligen stummen Protest (an dem übrigens auch der Zweitplazierte Australier Peter Norman beteiligt war) während der Siegerehrung nach dem Wettkampf durchgeführt. Was auch für die drei schwarzen US-amerikanischen Medaillengewinner des 400m-Laufes galt.

Billie Jean King und Megan Rapinoe haben das wofür sie einstanden bzw. einstehen immer vertreten, nicht nur im Zusammenhang mit einem Wettkampf.

Allen gemeinsam ist, dass sie ihre Proteste bzw. Aussagen aus eigener Motivation heraus getätigt haben, im Falle der Sportler bei den Olympischen Spielen von Mexiko unter bewusster Inkaufnahme negativer Konsequenzen. Da war nichts von Funktionären organisiert oder mit diesen abgesprochen oder im Zusammenspiel mit diesen durchgeführt worden.

Einen Tag vor der ersten Spiel bei einer WM muss die ganze Konzentration jedes Spielers und der gesamten Mannschaft diesem Spiel gelten. Im Leistungssport ist jede Ablenkung kontraproduktiv. Eine längere kontroverse Diskussion innerhalb der Mannschaft, zumal um nicht sportliche Aspekte, ist definitiv ein Störfaktor.

Aus meiner Sicht ein klares Versagen der Funktionäre, insbesondere des DFB-Präsidenten Neuendorf und Bierhoffs, die vorher eine Entscheidung hätten treffen müssen statt die Dinge laufen zu lassen. Z.B. ihr Unverständnis über die (erwartbare) Entscheidung der FIFA als Chefs der gesamten DFB-Équipe gerne auch publikumswirksam zum Ausdruck zu bringen und es somit der Mannschaft zu ermöglichen sich voll auf das Spiel zu konzentrieren.


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