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Was man an Dortmund hat(te) und der Status Quo... (BVB)

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 13.12.2022, 13:16 (vor 1353 Tagen) @ koom

Ja, aber woran machst Du das fest, dass der BVB die verhunzt hat?


Fast alle dieser Spieler waren hochgradig Leistungsträger in ihren vorigen Klubs. Klar, vermeintlich kleinere Klubs, aber die durchaus in einer Position waren, die der des BVB ähnelt (speziell RB Salzburg).

Richtig, aber Schlotterbeck kam zum Beispiel aus einem funktionierendem Team, mit wohl einem der Besten Trainer in Deutschland und eigentlich 0 Erwartungen im Umfeld.
Das kann für einen 22jährigen schon nen "Schock" sein auf einmal zum Dauermedienthema zu werden.
Abgesehen davon sah man gerade am Anfang bei Schlotterbeck und Adeyemi dass Sie wie kleine Jungs die Süd betrachtet haben.
Nun laufen Sie halt nicht mehr so unterm Radar wie noch bei FReiburg (obwohl Schlotterbeck ja hier und da mal Thema war) oder Salzburg.
Ferner denke ich dass der BVB in Österreich trotz der miserablen Leistungen in diesem Jahr schon Meister werden würde.
Da ist die Qualität schon was anders....

Nur weil Du/WIr erwarten, dass ein Schlotterbeck der neue Hummels werden muss, Adeyemi /der ganze 6 Monate da ist und wohl Positionsfremd eingesetzt wird) hat jetzt schon sein Talent vergeudet?
Wir alle sind uns doch einig, dass e sbei Talente auch Grauzonen gibt.
Es gibt nicht nur Reinier oder Haaland....
Es gibt auch die Vollands, die Arnolds,die Choupo Moutings ,die Kubas,Weigls, die Stindls, Bellarabis usw.....


Natürlich. Aber es ist auch ein Unterschied, ob sie nur solide/unauffällig spielen, oder ob sie - aus welchen Gründen auch immer - auffällig schlecht spielen. Die Namen da oben haben bei ihren Klubs in der Regel immer ordentlich geliefert. Beim BVB kann man da wirklich nur die Einzelkämpfer (Kobel ist auch einer) nennen. Rothe, Gittens... sie tanzten nur einen Sommer, erm Spiel.

Auffällig schlecht bedeutet aber auch eher dass wie deutlich mehr erwarten.
Ich meine, willst Du einem Schlotterbeck den Vorwurf machen dass wir als Mannschaft so schlecht stehen dass er häufig in 1:1 Situationen gelangt?
Macht der BVB Ihn so schlecht dass er in jedem Spiel einen Pass vorm 16er in die Füße des Gegners spielt?
Oder Adeyemi.... Ist es seine Schuld dass er auf höherem Niveau den RA geben soll, obwohl er in Österreich der Star im Sturmzentrum war?
Ist er Schuld, dass es kaum ein offensives Konzept gibt, weil mit Haller geplant,mit Modeste begonnen und mit Moukoko aufgehört wurde?
FErner, evtl. wurd ja mir Adeyemi besprochen dass man Ihn auf absolutem Top Niveau eher auf den aussen sieht, aber der Junge ist 20.... das muss er lernen....der BVB Weg sozusagen.
Und nur weil wir von nem 30 Mio EInkauf erwarten dass er uns weiter bringt.... Sané hat für mehr als das doppelte ne ganze Zeit gebraucht um den FCB Fussball zu verstehen...

Manchmal reicht es eben nicht mit viel Vorschußlorbeeren ausgestattet zu sein.


Wie Moukoko, ok. Aber speziell Adeyemi, Schlotterbeck, auch Schulz und andere kamen und kommen aus Leistungsmannschaften, wo viel Einsatz und Disziplin an der Tagesordnung war. Und waren dabei herausragend.

Ich habe keine Einblicke ins Training, aber wenn ich als Spieler momentan meine Karriere planen müsste, wäre der BVB aktuell nicht vorne dabei. Gut, wenn ich überbordendes Selbstbewusstsein habe und der nächste Bellingham bin, dann geht das trotzdem. Aber wenn ich von mir weiß, dass ich bestimmte Fähigkeiten, aber auch Schwächen habe, wäre der BVB keine gute Option.

Aber evtl. sollte man sich als Fan auch mal hinterfragen, ob man aus jedem Spieler nen Sancho oder Bellingham machen will oder ob man dann nicht doch die Kubas,Benders udn Nevens dieser Welt für 5 und mehr Jahre beim BVB sehen mag.....


Ich behaupte mal, dass die meisten Fans wenig Probleme damit hätten, wenn diese Spielertypen wieder mehr in der Mannschaft wäre. Wenn generell die Leistungen konstant gut wären und man Spiele verliert, weil man vorne Pech hatte oder der Gegner tatsächlich in 2-3 Situationen einfach besser oder glücklicher war. Momentan schießt man entweder einen Gegner zu Klump, weil der Dinge sehr falsch macht - oder man erlebt eine schwammige Offensive wie Defensive, wo nichts zusammenhängend ausschaut und es so wirkt, als ob das Team keinen Bock hätte.

Fairerweise ist die Fähigkeit auch vielen (Fans, wie Medien, wie "Experten") auch abgekommen, dass man ein Spiel auch differenziert betrachten kann. Gewinnt man, ist eigentlich alles geil. Ansonsten war es der, der und der Spieler, der wieder superscheisse war und ein Söldner ist.

Wie gesagt, ich sehe das Problem im großen ganzen.....
Der BVB hat nun tatsächlich den größten Umbruch der letzten 15 Jahre vor sich.
Es müssen Gehälter gespart, Spielweisen überdacht, "Alte Zöpfe" abgeschnitten werden und zeitglich muss man LEipzig "abwehren" und die CL eintüten....
Und das alles mit nem TRainernovizen....

Also, bei allem Verständnis darüber dass man wirklich "sauer" auf den BVB sein kann....
Aber es werden jetzt gerade die Weichen gestellt und das läuft bei uns leider eher wie bei der Bahn ab......


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