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McFit-Gründer mit seiner Familie vor Costa Rica vermisst (Fußball und Sport allgemein)

Ulrich, Sonntag, 23.10.2022, 20:12 (vor 1191 Tagen) @ Tigo

1. Die Verantwortlichen sind bewusst ins Risiko gegangen
2. Die Verantwortlichen haben keine Verantwortung übernommen

Schaller / Sauerland


Ich erweitere Schaller/ Sauerland / Kraft / Jäger / Pleitgen / Rabe

Bei Sauerland hat sich nach der Katastrophe komplett geweigert, sich vor die eigenen Leute zu stellen. Auf der anderen Seite kam auch nichts empathisches in Richtung der Opfer und der Hinterbliebenen. Er war einzig und alleine darauf bedacht, selbst eine weiße Weste zu behalten.

Kraft ist am 14. Juli 2010 zur NRW-Ministerpräsidentin gewählt worden. Die Katastrophe in Duisburg ereignete sich 24. Juli 2010, gerade einmal zehn Tage später. Die kompletten Planungen dürften in der Zeit der CDU-FDP-Landesregierung erfolgt und auch die Genehmigungen deutlich vor dem Regierungswechsel erteilt worden sein.


Wer da jetzt wie viel gemacht hat weiß ich natürlich nicht. Aber alle haben dran mitgewirkt und den Druck aufgebaut, weil es politisch nicht gewollt war das Event im Kulturhauptstadtjahr abzusagen.
Ohne den OB Sauerland irgendwie in Schutz zu nehmen, denn er hat vor allem im Nachgang alles falsch gemacht, was nur irgendwie geht.

Aber er war immer der nette Onkel von Nebenan, die "große Politik" ist im Grunde immer von anderen gemacht worden. Im Grunde war er auch ein getriebener... Der Landesregierung und später seiner Partei.

Aber genau wie alle anderen in der Kette hatte auch er nie den Schneit Nein zu sagen.

Natürlich haben das viele Druck gemacht. Aber der Prozess hat letztlich ergeben, dass sich niemand persönlich im strafrechtlichen Sinne schuldig gemacht hat. Die mit dem Genehmigungsverfahren Befassten hatten aus ihre subjektiven Sicht das beste getan, um die Love Parade möglich zu machen. Vielfach hatte man sicherlich einen Blick nur auf die Details, mit denen man selbst befasst war und nicht auf den Gesamtzusammenhang. Aber niemand von diesen Leuten hat bewusst in Kauf genommen, dass Menschen sterben konnten. Das lag komplett jenseits ihrer Vorstellungskraft. Nach dem Urteil im Strafverfahren lief auf WDR 5 ein langer Beitrag zu der Verhandlung und zur Urteilsverkündung. Das ganze ist nicht nur aus rechtlicher Sicht vollkommen unbefriedigend, aber es gibt hier niemanden, dem man einfach die Schuld zuweisen kann.


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