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Interview in voller Länge - und schon klingt das ganz anders (BVB)

bobschulz, MS, Dienstag, 13.09.2022, 09:46 (vor 1445 Tagen) @ micha87
bearbeitet von bobschulz, Dienstag, 13.09.2022, 10:00

Bleibt die Frage, wer diese komischen Gerüchte bezüglich seiner Forderungen gestreut hat. Es ist schon eklig, wenn sowas einfach frei erfunden wird.


Leider ein alltägliches Phänomen im Blätterwald: das Maß an sorgfältiger Recherche ist umgekehrt proportional zur Buchstabengröße. Und zwischendrin schreiben eh alle voneinander ab ...


Es bleibt für jene Leute ohne Konsequenzen, noch perfider wird es dann nur mit der Klatschpresse und deren Deutungen. Dagegen zu klagen bringt dann auch nichts, das bestärkt derlei Medien nur noch weiter. Meghan & Harry vs Daily Mail ist auch ein ungleiches Duell.

Wer es hierzulande gegen die Bild aufnehmen will hat ebenfalls keinen einfachen Stand.

Ich finde das Interview ein bißchen arschkriecherisch vom Blick und etwas äbgehoben von Akanji, äber nichts Dramatisches.
Akanji war schon beleidigt, dass er in dieser Saison nicht eingesetzt wurde von ďem Verein, den er nur noch als Sprungbrett sah. Kann man so machen, aber wenn ich meiner Verlobten sage "ich habe dich erst mal reserviert, suche aber nach wem Besseren" kann ich mich doch auch nicht wundern dass diese sagt: "okay, ich such auch nach was Besserem, solange können wir aber zusammen bleiben".
Dass er in der Situation viele Einsätze bekommt war doch illusorisch. Also was soll das Nachkarten?! Er hatte die Saison ohne BVB geplant, der BVB ohne ihn. Normal bei der Vertragssituation. Die einzige Chance auf sinnvolle Einsätze wäre doch gewesen, wenn er zu Vorbereitungsbeginn gesagt hätte: Wenn ich spiele bleibe ich die ganze Saison. Und die Leistungen von Hummels und Schlotterbeck waren so okay, dass MA kein Upgrade versprach, und ja auch nur für 1-3 Spiele hätte eingeplant werden können. Seine Nichtbeachtung diese Saison war also folgerichtig nach SEINER Planung, wem will er das vorwerfen?
Die "Herausforderung" Manchester glaube ich ihm sogar, und United oderCity Hauptsache Italien ( äh Manchester). Ob er die Herausforderung Leicester nicht auch als ausreichend empfunden hätte wird man nicht rausfinden, das Leben findet halt nicht im Konjunktiv statt. Und bei Inter wäre er auch nur als Backup gesehen worden, nachdem Skriniar nicht gewechselt ist. Seine sportlichen Alternativen waren definitiv sehr begrenzt. Wie es finanziell war weiß keiner.
Meinetwegen darf MA gerne in der PL Erfolg haben und gegen unsere Konkurrenten in der CL, "trotz" des Interviews, in dem er nur die mMn für heutige Fußballer mangelnde Selbsteinschätzung offenbart, und nicht gegen den BVB austeilen will.


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