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Der Blick darf schon mit Sorge auf 2023 gerichtet werden (BVB)

fallrückzieher, Freitag, 02.09.2022, 14:22 (vor 1456 Tagen) @ Scherben

Das sehe ich genauso. Die Situation ist gut beschrieben und da nur Jude eine größere Ablösesumme generieren wird, dürfte es bei der Nachbesetzung schwierig werden. Der BVB hat in den letzten Jahren die Transferrechte zu teuer eingekauft und war nicht mehr so findig wie in vielen Jahren davor. Vermutlich werden die Toptalente nun auch von dem Toptopclubs in jüngeren Lebensjahren verpflichtet und der BVB verliert ein wesentliches Element des Geschäftsmodells.


"Normalerweise" sollte der BVB allerdings auch in der Lage sein, aus eigener Kraft zu investieren. Natürlich hilft es, wenn man dreistellige Ablösesummen erzielt, aber moderate Investitionen wären in Zeiten ohne Corona und Energiekrise ja auch drin.

Das wäre er auch, wenn er nicht so viel Geld an Spieler zahlen müsste, die uns sportlich keinen adäquaten Gegenwert bringen (Schulz, Can, Hazard, etc.). Selbst mit viel Wohlwollen und größter Sympathien für Zorc und Watzke lässt sich leider nicht weg diskutieren, dass die Transferpolitik der letzten Jahre rückblickend leider in weiten Teilen als unglücklich zu bewerten ist. Und das schränkt unsere Handlungsspielräume noch eine gewisse Zeit ein.


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