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Wie bewertet Ihr den Transfersommer (BVB)

Football_not_Soccer, Donnerstag, 01.09.2022, 21:58 (vor 1459 Tagen) @ Gargamel09

N’Abend ,

wie schon einige geschrieben haben sind die Abgänge selbstverschuldet enttäuschend.

Die Neuzugänge machen abgesehen von den Verletzungen und Süle bisher ausgenommen Hoffnung.

Auch Hoffnung eine konkrete Idee mit den verpflichteten Spielertypen zu haben.
Fragte man sich anfangs noch warum man neben Malen mit Adeyemi einen weiteren Halbstürmer verpflichtet.
Die Idee die beiden Außen näher an den MS nach vorn und in die Mitte zu ziehen fand ich vorallem deswegen klasse, weil diese Maßnahme Reus in eine tiefere ihm besser liegende Position drückte.
Leider wurde diese Idee ziemlich schnell aufgrund von Verletzungen und stärkeren Gegner nicht mehr wirklich umgesetzt, da die Außen doch sehr zum verteidigen gezwungen wurden.
Das beschehrte uns ein Zentrum aus Modeste und Reus. Letzterer dabei in der Rolle des Ballverteilers, Abschlussspielers und Sturmpartner von Modeste.

Da würde ich mir schon morgen eine Änderung wünschen. Und hier kommen dann wieder unsere Neuzugänge ins Spiel.
Und zwar wäre es mit Öczan durchaus möglich mal ein „echtes“ 433 ohne einen Spieler wie Brandt oder Reus auf der 8 zu spielen.
Mit einem Mittelfeld aus Dahoud - Öczan - Bellingham hätten wir in Spielen wie in Berlin vielleicht doch etwas mehr Kontrolle.
Leider werden wir eine solche Grundordnung aufgrund der in der Tiefe des Kader fehlenden Spielertypen nicht durchgehend spielen können.

Eine andere Variation unserer Grundordnung würde Moukoko ins Spiel bringen. Dessen fehlende Vertragsverlängerung ebenfalls ein bisschen zum Transfersommer gehört. Wobei die ja noch kommen kann. Wobei das immer fraglicher wird , wenn eher Spieler wie Hazard oder Meunier eingewechselt werden.
Und zwar könnte man, wenn man schon mit Malen, Adeyemi und Moukoko drei Halbstürmer hat, Modeste einen Partner an die Seite stellen, wovon mMn nicht nur die beiden sondern auch aus o.g. Gründen Reus profitieren würde.
Die Grundordnung wäre dann an Freiburg (mit Grifo), Bayern (mit Musiala) oder auch Villareal angelehnt, die ihren Spielmacher jeweils auf der Seite haben. Bayern mal außen vor gelassen, haben mich Freiburg und Villareal hinsichtlich ihrer Spielanlage echt beeindruckt. Das Spielermaterial hätten wir alle mal.
Würde für morgen in etwa wie folgt aussehen:

———-———Moukoko———Modeste——————
——-Reus/Brandt———————-Adeyemi/JBG—-
——————-Öczan———Bellingham———————
-Guerreiro—Schlotterbeck——Hummels—-Wolf——
——————————-Kobel————————————

Was unserem Kader mMn (leider) eher entgegenkommen würde als ein 433.

Natürlich könnte hier auch Adeyemi neben Modeste spielen. Und eben auch Malen, wenn er wieder fit ist.
Ich finde die Idee, was man mit einem Spieler anfangen möchte dementsprechend unheimlich wichtig für die Bewertung eines Transfers.

Spielt man stupide ein 4231 mit Reus als 10er und Modeste als „verhungernde“ Spitze herunter, während man Adeyemi die Linie wie einst Kuba bearbeiten lässt, wird man die Transfers sicherlich anders bewerten als wenn man die Spieler gemäß ihrer Stärken einsetzt.


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