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Der Blick darf schon auf 2023 gerichtet werden (BVB)

Football_not_Soccer, Freitag, 02.09.2022, 09:32 (vor 1456 Tagen) @ fallrückzieher
bearbeitet von Football_not_Soccer, Freitag, 02.09.2022, 09:35

Denn dann, in 2023, dürfte uns ein erheblicher Umbruch (running gag, irgendwie...) ins Haus stehen.

In 2023 enden die Arbeitspapiere von Guerreiro, Dahoud, Hummels, Reus und Moukoko.
In 2024, und somit letztmalige Chance zum Verkauf in 2023, laufen die Verträge von Meunier, Brandt, Can, Hazard, Wolf, Morey und Schulz aus (in beiden Sommern zzgl. einiger "Jung-Spieler").

Zusätzlich muss man davon ausgehen, dass Bellingham nächsten Sommer den Sprung zurück in die Heimat macht. Ebenso dürfte dann ein Malen im Fokus stehen, sofern die aktuelle Saison nicht erheblich besser wird als seine Premieren-Spielzeit in unserem Trikot.

Ich gehe davon aus, dass man bei den wenigsten der o.g. Spielern größere Anstrengungen vornehmen wird, den Vertrag zu verlängern. Möglicherweise Wolf (als Kaderspieler zu geringeren Bezügen), Reus (ebenso zu geringeren Bezügen), Dahoud und Moukoko. Der Rest dürfte einigermaßen definitiv vakant sein.

Heißt nichts anderes als:

- zwei neue LV
- zwei neue RV
- zwei neue DM bzw. ZM
- zzgl. die nach wie vor bestehende Vakanz, die offensiven Außen eher mäßig besetzt zu haben

Einerseits gut, dass innerhalb kürzester Zeit die Chance besteht, den Kader tatsächlich runderneuern zu können. Andererseits dramatisch bis tragisch, dass unser Kader mittlerweile aus so vielen Spielern besteht, die schlicht nicht passen (Preis/Leistung) und wir durch diverse Fehlentscheidungen im kommenden Sommer ein komplett neues Gerüst aufbauen müssen.

Somit dann auch nochmal der Blick zurück auf diesen Transfer-Sommer:
Auf Seiten der Zugänge sieht das schon recht ordentlich aus. Warum man im mittlerweile zweiten Jahr in Folge jedoch vollständig die offensiven Außen vernachlässigt und wir für diese Position mit JBG und Adeyemi exakt zwei Spieler im Kader haben, die sich dort vollständig zuhause fühlen und das Positionsprofil qua Schnelligkeit und Technik zumindest ordentlich ausfüllen, bleibt mir ein absolutes Rätsel.


Das ist zutreffend beschrieben. Das Problem wird aber sein, dass die 2023 auslaufende Verträge keine Ablösesummen mehr einbringen werden und der Markt für die 2024 auslaufenden Spieler nach den Erfahrungen dieses Sommers sehr eingeschränkt sein wird. Da musst du Jude also letztlich schon für richtig viel Kohle veräußern, um überhaupt ein bisschen Mittel für die vielen Positionen zu haben. All zu optimistisch blicke ich insoweit nicht Richtung Sommer 23.

Für die meisten Abgänge ist aber bereits Ersatz im
Kader vorhanden:
Reus: Brandt/Reyna/Moukoko
Hummels: Süle
Bellingham: Dahoud (muss verlängert werden)
Can: nicht notwendig (auf die erste 11 bezogen)
Hazard: siehe Can
Schulz: nicht notwendig

Bleiben die AVs wo man zum Glück Wolf als „Puffer“ hat.

Das gibt einem die Möglichkeit die Ablöse von Bellingham so zu verteilen wie es der Markt hergibt:

Als Ersatz für Bellingham fallen mir direkt mehrere Optionen ein: zwei ablösefreie wären einmal Skhiri von Köln oder eine Rückkehr von Gündogan. Will man die Ablöse auf der Position loswerden (was ich nicht machen würde) könnte man sich ausnahmsweise mal in Gladbach bedienen (Kone). Hab gehört die mögen das :D

Agiert man auf ein paar Planstellen ähnlich smart wie bei Öczan, sollte die Ablöse für Bellingham (und eventuell Knauff) durchaus ausreichen damit man sich verstärken kann.
Zumal Reus und Hummels nicht zwingend aufhören müssen :)

Sollte man Dahoud und Moukoko nicht halten können wird’s hingegen schon kritischer.


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