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L‘Équipe: Bayern lässt bei Dembélé nicht locker (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 17.05.2022, 21:27 (vor 1346 Tagen) @ Ingo


Er könnte ja Upamecano, seinen Buddy seit Kindertagen, ein wenig bei der Defensivarbeit unterstützen… ;-)

Coman und Ous kennen sich auch seit der Jugend. Könnte durchaus ein integrativer Faktor sein, zwei Spieler sehr gut zu kennen.

Und ein wenig solider ist Dembélé ja auch geworden, seit er verheiratet ist.


Interessant, hab ich alles nicht gewusst. So oder so, die Werte der letzten Jahre geben wieder, dass Ous zur Zeit ein gutklassiger Spieler ist, aber kein Gamechanger wie 2017 alle gedacht haben. Falls Bayern noch Potential freilegen kann ... gut für sie, aber das Ding ist schon eine komplette Risikonummer.


Dembélé ist ein toller Kicker. Nur müssen bei ihm so einige Dinge kanalisiert werden. Wozu wir nur sehr bedingt in der Lage waren und Barça erst recht nicht.

Vielleicht hätte Bayern unter Hoeneß das Umfeld und die Bedingungen geboten, ihn einigermaßen in der Spur zu halten. Bei Ribéry hat man es auch irgendwie hinbekommen, wenngleich es zugegebenermaßen schon ein Generationsunterschied zwischen Ribéry und Dembélé ist. Aber Ous war noch nicht in der Situation, dass Bayern für ihn eine Option gewesen wäre. Das sieht jetzt anders aus; vielleicht ist Bayern jetzt die einzige realistische Chance für ihn, ein wirklich wertvoller Spieler zu werden.

Ich mochte den Ous in unserem Trikot. Bei allem was man auf und neben dem Platz an ihm kritisieren muss. Ein schlampiges Genie.


Deine Einschätzung zu Dembele teile ich. Sollte den jemand auf Spur bringen, ist das ein herausragender Spieler, individuell einer der besten der Welt. Das war schon ein sehr geschmeidiger Spielstil, den er bei uns auf dem Platz gezeigt hat, grade in den Spitzenspielen. Ansonsten ist er aber eine teure Wurst.
Buyern hat das mit den Problemspielern eine gewisse Zeit lang mal geschafft. Ob die Zeiten vorbei sind? Bei dem mittlerweile entscheidenden Personal dort im Süden habe ich zumindest meine Zweifel. In München hat man derzeit nicht mehr diese einhellige Wohlfühloase.

In Minga übernehmen nicht nur im Hintergrund mehr und mehr die Technokraten ( zu denen ich persönlich auch Trainer Nagelsmann zähle) die Macht. Man kann gegen den Patron vom Tegernsee sagen was man will, aber als barocker Bauchmensch, durchaus auch hinterfotzig und ‚Hund‘, hat er für seinen FC Bayern, ob aus gerissenem Kalkül oder intuitiv, die Atmosphäre geschaffen, in der auch charakterlich fragwürdige oder einfach problematische Spieler Topleistungen erbringen konnten.

Auch wenn Hoeneß vieles tut, um weiterhin Einfluss zu haben oder wieder zu erlangen, seine Tage sind gezählt. Und mit ihm wird das verschwinden, was nicht ohne Grund die ‚Bayernfamilie‘ genannt wurde.

Bauchmenschen machen Fehler, bügeln diese aber irgendwie wieder aus. Technokraten sind in einem zu 100% funktionierenden System effektiver. Allerdings funktionieren sie nur, wenn sie stets absolut professionell agieren. Was eher selten vorkommt.


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