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Zorc spricht über "Gefahr" für den BVB und Haaland (BVB)

koom, Freitag, 22.04.2022, 12:22 (vor 1609 Tagen) @ Sascha

Man redet sich immer raus, dass der finanzielle Abstand zu den Bayern so groß ist, dass man die nicht schlagen kann. Gleichzeitig ist aber der finanzielle Abstand des BVB zu den 16 anderen Bundesligisten ebenfalls überwiegend sehr groß. Man hält sich auch - noch - auf Platz 2, aber im Grunde ist man auch finanziell und in der Substanz so weit drüber, dass man öfter gegen diese 16 anderen gewinnen müsste.

Milchmädchenrechnung: Eigentlich "dürfte" der BVB nur 6 Punkte hinter den Bayern liegen. 9 Punkte, wie momentan, sind da schon einen Tick zu groß. Und es ist auch nicht verboten, mal zu "überperformen".

Das das generelle Problem einfach auch darin liegt, dass die Bundesliga schlichtweg kein Spektakel oder Event bietet, sondern überwiegend stabiles, aber bieder-langweiliges Verwalten des Status Quo, ist dann noch mal größer und schwerer anzugehen. Es ist halt auch deutsche Mentalität, nur das auszugeben, was man hat. Und im Zweifel lieber Besitzstandswahrung betreibt, anstatt mal was zu riskieren.

Wobei das auch nicht ganz richtig ist. Man hat den Fußball auch in DE als Geldmaschine entdeckt. Teilweise im Guten als Ausbildungsvereine wie Mainz oder Freiburg. Aber auch als "Spekulationsobjekt", wo man einfach nur 1-2 Leute wechseln muss, und dann läufts. Die mittlere und jüngere Vergangenheit mit Klopp beim BVB oder RB Leipzigs Aufstieg sind "gute Beispiele", wie man mit dem richtigen Mann am Steuer viel Erfolg haben kann. Und deswegen feuert man diesen "richtigen Mann" spätestens nach nem Jahr, weil er nicht den Bombenerfolg hatte. Weil der auch entweder nicht die Qualität hat (oder nachweisen konnte), weil er auch nicht so agieren durfte wie einst Rangnick, Klopp, Flick (oder Tuchel bei Mainz).


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