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Naja, ein Unterschied gibt es da schon! (Spieltage)

koom, Samstag, 16.04.2022, 02:52 (vor 1357 Tagen) @ CHS

Generell sind wir uns einig, dass will ich nur mal vorausschicken.

Stichwort "Mitbestimmung der Fans". Wirklich viel Mitbestimmen tun in der Bundesliga nirgendwo mehr Fans. Meistens ist der sportliche Betrieb ausgelagert, also geht es um Tischtennis oder Hockey. Hin und wieder darf man zwischen 2 Sachen abstimmen, die aber so weit vorher von Gremien und Workshops durchgenudelt wurden, dass man eigentlich keine entscheidende Sache mitbestimmen kann. Das ist mehr so eine Art Scheindemokratie. Aber du darfst mir gerne eine andere Sicht der Dinge beim BVB aufzeigen, also bspw. wo man wirklich als Mitglied eine klare Richtungsänderung des Vereins bestimmen konnte. Witzigerweise ist diese Katar/Dubai-Geschichte des FC Bayern noch das Positivste, was mir spontan einfallen würde. WAS der FCB darauf hin tun wird, bleibt abzuwarten. Vermutlich nichts. ;-)

Zu Leizig und Salzburg... Naja, eine Menge Klubs unterhalten Partnerschaften dieser Art. Oder aquirieren so viele Spieler, dass sie 2-3 Mannschaftsstärken als Leihspieler unter Vertrag haben. Das ist im Wesentlichen jetzt auch nicht krass anders (und wird auch mit Argwohn der UEFA beobachtet). Wenn man böse ist, macht Leipzig das mit Salzburg (und New York und noch einem Klub in Brasilien?) ausführlicher und cleverer als die meisten anderen.

Das ist ja auch irgendwo das, was "die großen" so nervt: Leipzig macht vieles sehr gut. Auch, weil sie mehr am Reißbrett entworfen wurden und nicht den Ballast von Filz, Tradition, Gnadenplätze, usw. mitschleppen, sondern weil sie einen flotten Fußballverein haben, der sich nur darum kümmert und darauf optimiert.

Und viertens, wenn man sie ins Boot holt, verkauft man seine Seele. Guckt dir doch mal die Salzburger an und schaue, was da vom alten Verein (Austria) noch übrig ist.

Was mit Austria Salzburg geschah, ist scheisse. Aber Markränstädt... meine Güte, bis vor Red Bull hätte kaum einer gewusst, was das überhaupt ist. Geschweige denn einen Fußballverein hat. Und das "Opfer" dort hilft dann letztlich schon einer Region im Osten, wenn dort Bundesligafußball läuft.

Generell bin ich eh recht zynisch und sehe sowas wie RBL nur als konsequente und ehrliche Weiterentwicklung von dem, was eh JEDER Bundesligist machen will und teilweise auch tut (nur meist schlechter).


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