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Naja, ein Unterschied gibt es da schon! (Spieltage)

CHS, Lünen / Dortmund, Freitag, 15.04.2022, 20:17 (vor 1357 Tagen) @ koom

Naja, die Kommanditgesellschaft auf Aktien hat vor ein paar Jahren sich diesen Platz hier auch mehr oder weniger ergaunert, anstatt den korrekten rechtlichen Weg in die Insolvenz und damit Abstieg zu gehen. Da durfte auch so mancher damaliger Absteiger oder Zweitligist sich durchaus korrekt empört haben.

Der BVB war Gründungsmitglied der Bundesliga. Dass man falsche Entscheidungen treffen kann, hat weniger was mit Tradition zu tun sondern es ist halt so. Das Problem haben auch andere Vereine (Aachen, RWE, Lautern, 1860 um Beispiele zu nennen). Der BVB hatte sicherlich mit den Entscheidungen der DFL / DFB Glück, allerdings hat man sich (nicht so wie andere Vereine) selber aus dem Schlamasel gezogen.

Vereine wie Leipzig oder Sinsheim haben zum einen keine Tradition (auch wenn ihr Vereinsname das hergibt), sie wurden nur für die Werbung oder als Spielball eines Mäzen gepuscht. Sinsheim konnte doch nur dank ihrem Sugar-Daddy nach oben köommen. Und sie wären nicht erste Wahl gewesen, sondern Dietmar wollte eigentlich Waldhof Mannheim haben. Der Verein hat nur nicht mitgemacht. Bei Sinsheim kann man es ja noch verstehen, Mäzen gab es schon immer im Fußball. Da erinnere ich gerne an Wattenscheid und Ahlen (oder war es Aalen?). Selbst der BVB hatte mal einen Mäzen (Hoesch, aber verdammt lange her).

Bei Leipzig gilt noch weniger als für Sinsheim. Zum ersten, den Verein gibt es gerade mal ein Jahrzehnt. Zweitens kann man da sich als Fan nicht einbringen, weil man kein Mitbestimmungsrecht hat (man darf nur Zahlen, die Politik (sprich Stimmrecht) können nur die Grundungsmitglieder machen). Drittens, man muss halt kein Geld erwirtschaften, der Mutterkonzern schüttet halt das Geld immer wieder über sie aus. Sicherlich, mittlerweise verkaufen sie auch Spieler für viel Geld, trotzdem und dank der Verbindung zu Salzburg haben sie da einen Vorteil, was vernünftige Vereine nicht haben. Und ja, sie haben Fans. Liegt aber auch daran, dass sie in den Osten gegangen sind, wo Traditionsvereine entweder so weit unten sind, dass sie keine Leute mehr ziehen. Nicht umsonst mussten sie den Weg über Markgrafenstätt gehen, weil die Leipziger Vereine mit ihnen nichts zu tun haben wollten. Und viertens, wenn man sie ins Boot holt, verkauft man seine Seele. Guckt dir doch mal die Salzburger an und schaue, was da vom alten Verein (Austria) noch übrig ist.

Abschließend noch zu Freiburg und Mainz. Ich habe da höchsten Respekt vor. Wie sie es immer wieder schaffen, Trainer und Spieler hervorzubringen, ist eine Leistung. Aber man muss halt auch sehen, sie kommen aus einem beschaulichen Umfeld. So etwas wäre in Hamburg, München oder Berlin nicht möglich.

Gruß

CHS


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