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Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück (Fußball und Sport allgemein)

PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:05 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
bearbeitet von PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:14

Darum geht es überhaupt nicht, da alle Spieler spielberechtig waren. Auch das steht übrigens im Urteil bzw. in der öffentlich einsehbaren Begründung, vielleicht solltest du diese wenigstens mal lesen?!


Das ist genau der Punkt, an dem ich den Unterschied zum Wolfsburg-Wechsel nicht erkenne. Der Spieler, der in Münster eingewechselt wurde, war nach der Argumentation doch auch spielberechtigt?!

Spielberechtig ja, aber nicht einsatzberechtigt. Soweit sind die Fälle tatsächlich vergleichbar, denn in beiden Fällen geht es darum und eben nicht um die Spielberechtigung. Der entscheidende Punkt liegt aber immernoch bei der schuldhaftigkeit. Während der Schiedsrichter dafür verantwortlich ist, dass ein Wechsel an sich korrekt abläuft (da dies explizit in den Regeln steht), ist er nicht dafür zuständig, dass ein Wechsel auch gemäß den Wettbewerbsbestimmungen / Regularien ist (im Fall Wolfsburg speziell das Wechselkontingent betreffend - insbesondere dazu, also dass der Schiedsrichter bei Überschreiten des Wechselkontingent nicht zuständig ist, gab und gibt es auch andere Meinungen, aber das hat das DFB-Bundesgericht so entschieden und es ist auch kongruent zu vorherigen Urteilen).
Die aus meiner Sicht einzige Möglichkeit diesen Fall zugunsten des SCF zu werten wäre gewesen, dass man den Doppelwechsel nicht als solchen betrachtet, sondern als 2 unabhängige Wechselfenster, da der eine Wechsel erst in der nächsten Unterbrechung vollendet wurde - da sind wir dann wieder im Bereich der Wettbewerbsbestimmungen. Da der Wechsel aber als Doppelwechsel geplant und vom Schiedsrichter auch als solcher anerkannt wurde, wäre das schon ziemlich konstruiert gewesen.

Im Übrigen ist in den Regeln auch noch festgelegt, wie zu verfahren ist, wenn zusätzliche Personen auf dem Spielfeld sind (Regel 3.7), sodass ein Einspruch gegen die Spielwertung in einem solchen Fall deutlich schwieriger ist.


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