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sehe das eher wie Rose (BVB)

AGraute, Sonntag, 20.03.2022, 14:35 (vor 1643 Tagen) @ PePopp

Weil Kopfverletzungen für den Spieler selbst nicht einzuschätzen sind, der Spieler demnach in aller Regel sagen wird, dass es schon irgendwie geht (Extrembeispiel Kramer) und das Problem einer Kopfverletzung Langzeitfolgen (-> CTE) sind.
Bei einem Muskelfaserriss wird der Spieler sich in der Regel freiwillig auswechseln lassen und wenn er weiter macht, ist das Risiko halt ein Bündelriss. Führt dann zwar zu einer längeren Pause, im schlimmsten Fall zur Sportinvalidität aber immerhin nicht zu einer Demenz.

Aber wo und wieso wird eine Grenze gezogen?
Wenn es um den vollständigen Schutz der Spieler geht müssten neutrale Ärzte vorm Spiel und bei Verletzungen während des Spiels entscheiden dürfen.

Oder müssen wir erst warten bis Spieler der NFL wegen einer längeren Ausfallzeit oder Sportinvalidität klagen (Auf nicht-Kopfverletzungen bezogen)?

Ich denke, dass die Ärzte der Vereine halt immer noch Ärzte sind und in Sinne des Patienten entscheiden.

Und eine Frage an die Football Fans: bedeutet ein Protokoll nicht in der Praxis, dass jede Kopfverletzungen zu einer Auswechslung führt?
Wenn man eine Gehirnerschütterung nicht testen kann wird doch kein neutraler Arzt einen Spieler weiterspielen lassen?


Du musst erst mal raus, da werden dann einige Tests gemacht und wenn sich dabei der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ergibt bzw erhärtet, bist du raus. Ansonsten darfst du anschließend wieder rein. Der Vorteil ist vor allem, dass die Untersuchung durch unabhängige Ärzte erfolgt, die im Gegensatz zum Mannschaftsarzt nicht den Druck haben den Spieler irgendwie spielfähig zu halten

Gibt es Zahlen oder könnt ihr schätzen wie das Verhältnis zwischen weiterspielen und auswechseln ist?


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