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Neu auf schwatzgelb.de: Wieder eine Kopfverletzung, wieder weitergemacht (BVB)

PePopp, Sonntag, 20.03.2022, 13:07 (vor 1643 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von PePopp, Sonntag, 20.03.2022, 13:14

Ich verstehe in dieser Beziehung auch die Spieler nicht, die scheinen völlig unorganisiert zu sein, irgendeine Art Gewerkschaft oder Interessenvertretung hat bei den Fußballprofis und den Vereinen nichts zu melden.


Aber es ist doch nicht so, dass Spieler zum Weitermachen gezwungen werden. Es geht darum, dass das von Spielern gewollte Weitermachen bei unabwägbaren oder offensichtlichen Risiken regeltechnisch verhindert werden muss. Der Spieler ist hier also kein Opfer, sondern in der Regel ein Mitverantwortlicher.

Das Problem ist, dass ein Spieler das Risiko gar nicht einschätzen kann. Grundsätzlich nicht weil zumindest den meisten die medizinische Expertise fehlt und in der Situation wo es den Schlag gegen den Kopf gegeben hat schon gleich gar nicht.
Natürlich wird ein Spieler gerade in einem wichtigen Spiel bei engem Spielstand sagen, dass er meitermacht wenn er noch halbwegs gerade laufen kann. Dafür braucht es unabhängige Experten um das zu beurteilen und den Spieler auch dann rauszunehmen, wenn er selbst noch weitermachen will. Eigentlich sollte der Mannschaftsarzt ein solcher sein, aber die Erfahrung zeigt nun mal, dass da gerne auch dann Mal das Okay gegeben wird wenn der Trainer oder Spieler es will auch wenn es medizinisch kontraindiziert ist.
Also klar kannst du sagen, dass der Spieler mitverantwortlich ist, aber ich sehe es so, dass der Spieler keine Verantwortung haben sollte, weil er überhaupt nicht in der Lage ist eine vernünftige Entscheidung zu treffen.


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