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BVB: Fünf Attribute für mehr Identifikation (BVB)

DomJay, Köln, Samstag, 12.03.2022, 16:59 (vor 1651 Tagen) @ Hässlicher_Ork

Also doch den Spielbetrieb einstellen oder sich durch ein Scheichtum kaufen lassen? Sowohl bei Zu- als auch den Abgängen sind nun einmal Wirklichkeiten zu berücksichtigen.

Ich verstehe die romantische Utopie, man könne sich der Schnelllebigkeit dieses Buisness wie ein gallisches Dorf entziehen. Eine Vereinsführung muss sich jedoch der Realität stellen und vor allem Lösungen präsentieren, die sich im modernen Fussball auch umsetzen lassen. Der Wandel wird ein steter Begleiter sein und 2-3 Transferperioden wird man nicht bekommen ohne (gewichtige) Abgänge. Das hiesse nämlich die Filetstücke blieben 2-2.5 Jahre hier.

Wahrscheinlich kann man sich dem Strudel der schreienden Diskrepanzen und steigenden Leistungsgefällen im professionellen Fussball nicht entziehen. Wir werden den Anschluss zu den Superreichen mehr und mehr verlieren. Aber: Borussia Dortmund schneidet dabei immer noch sehr gut ab und konnte sich im Schatten der Spitzenverein etablieren und halten. Das gelang trotz einer schwierigen Kaderentwicklung im steten Fluss. Borussia Dortmund ist mit dem unvermeidbaren Aderlass noch gut klar gekommen.

Ein Spieler der nicht gehen möchte, kann nur dann gehen wenn man eine Einigung erzielt. Bei Bürki vielleicht 1/2 oder 2/3 des Jahresgehalts und auflösen.


Solche Lösungen hat man sicher angestrebt, weil man sich der "Kaderleiche" Bürki bewusst ist. Bürki sucht offensichtlich den maximalen Profit und sitzt seinen Vertrag aus. Das ist sein gutes Recht.

Jupp, aber eine Saison ausgleichen, bei Vertrag bis 2023, oder 2 ist dann schon nochmal ein Unterschied obwohl es im Grunde auch keiner ist. Man war wohl zuversichtlich, dass er irgendwie wechselt.

Bei anderen auf einen Transfer hoffen oder 2023 ablösefrei ziehen lassen, oder auch finanziell einigen.

Ich bin mir sicher, dass der BVB einigen Spielern keine Steine in Form einer Ablöse in den Weg legt. Die Krux eines "gefloppten" Spielers ist jedoch anders gelagert. Er hat in Dortmund zu deutlich besseren Konditionen unterschrieben als in den Folgestationen (siehe Bürki).

Das Problem mit Bürki ist in Teilen hausgemacht. Man hätte eine Lösung vor dem Kobel Transfer finden müssen oder den Kobel Transfer lassen sollen. Glaub mit Bürki hätten wir wahrscheinlich auch nicht mehr Gegentore diese Saison.

Auf der Zugangsseite analog, machbare Ablöse, Ablösefrei in 2022 oder 2023.

Da sind wir die Einzigen, die das vorhaben.

Da fehlt sicher ein nicht ;) Aber wir haben nun schon 2 mal so zugeschlagen. Meunier und Süle und bei diversen U-Spielern.


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