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[Ehemalige] Mkhitaryan: "Ich werde irgendwann wieder nach Dortmund kommen,..." (BVB)

Habakuk, OWL, Montag, 15.11.2021, 18:58 (vor 1804 Tagen) @ Karsten

Das gilt sowohl für 1990 als auch für 1996 und auch noch für 2006. Da gibt es kein Tänzeln, kein Verzögern, kein Ausgucken des Torwarts. Einfach hingehen und rein damit.

Was sind die Gründe dafür, dass Elfmeter heute in vielen Fällen so anders aussehen als noch vor 15, 25 oder 30 Jahren?

Es ist vermutlich der Reiz, besondere mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Gleiches beobachtet man ja auch beim Torjubel. Früher sah man einem Spieler an, dass er sich einfach über sein Tor freute. Pelé rannte fröhlich über den Rasen, sprang in die Luft und riss die Arme hoch. Ähnlich auch Gerd Müller. Noch in den Neunzigern umarmtem sich die Spieler glücklich wie Kinder. Ronaldo und Lewandowski ziehen jedesmal die gleiche bescheuerte Show ab, um damit "Werbung" für die eigene Marke zu machen. Und 2021? Ein arroganter Paul Pogba tänzelt gekünstelt auf dem Platz herum, weil er sich einbildet, er habe sein Team ins EM-Achtelfinale geschossen. Hauptsache man hinterlässt der Nachwelt ein Dokument der eigenen Großartigkeit.

Beim Elfmeterschießen ist es wohl nicht anders. Der Spieler möchte nicht nur den Ball ins Tor schießen, sondern dabei noch posieren, damit alle sehen, was er für eine coole Sau ist, und er sich dafür später bei Youtube abfeiern lassen kann. Dass darunter häufig die Qualität des Elfmeters leidet, scheint für einige Nebensache zu sein.

Der "Sündenfall" dieser Art von Elfmetern liegt allerdings schon einige Jahrzehnte zurück. 1976 schoss Panenka die CSSR mit einem dreisten Lupfer gegen Sepp Maier zum Europameister. Verbunden ist dieses Elfmeterschießen natürlich auch mit dem Fehlschuss von Uli Hoeneß, der den Ball gefühlt 200 Meter über das Tor jagte.


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