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Juventus-Zahlen zum Ronaldo-Transfer (Fußball und Sport allgemein)

CMB, Wuppertal, Dienstag, 31.08.2021, 21:17 (vor 1602 Tagen) @ Jan80

Das ist quatsch. Wird das Geld (und eventuell mehr) wieder ausgegeben, weißt das Unternehmen am Ende Verluste auf, die die Steuerlast reduzieren. Wenn man die Kohle auf dem Konto lässt, ist das ein Gewinn, der voll versteuert werden muss. Wäre mir neu, dass ein Unternehmen auf einzelne Einnahmen Steuern zahlen muss.

Auch wenn das für manche irritierend wirken mag, aber im betrieblichen Umfeld läuft das etwas anders. Spieler sind aus Sicht eines Fußballvereins wie Maschinen in einem anderen Unternehmen zu sehen und deren Anschaffung wirkt sich über mehrere Jahre mindernd auf den Gewinn aus (bei Fußballspielern üblicherweise über die Dauer des Arbeitsvertrages). Einnahmen beim Verkauf des Spielers sind aber sofort in Höhe der Differenz zum bis dahin noch verbliebenen Wert des Spielers steuerpflichtig.

(sehr einfaches) Beispiel:
Spieler A wurde 2018 würde 40 Mio. € gekauft und mit einem 4-Jahres-Vertrag versehen.
2021 wechselt dieser Spieler gegen eine Ablöse von 80 Mio. €. Sein Buchwert betrug noch 10 Mio. € zu diesem Zeitpunkt, sodass 70 Mio. € Gewinn entstehen und in etwa 22 bis 23 Mio. € Steuern verursachen.
Es verbleiben also noch etwa 47 bis 48 Mio. € für einen neuen Spieler. Es wird also wieder ein Spieler für 40 Mio. € gekauft und 7 bis 8 Mio. € verbleiben beim Verein fürs Gehalt im kommenden Jahr.


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