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Wieso soll das eigentlich nachhaltiger sein? (Fußball und Sport allgemein)

bobschulz, MS, Donnerstag, 22.04.2021, 12:05 (vor 1730 Tagen) @ Sascha

Ja, aber wann Real Madrid zuletzt die CL verpasst? Noch nie, oder? De facto haben sie Planungssicherheit und es reicht trotzdem nicht. Jetzt sagt er, dass man in der SL mehr Kohle generiert als in der CL, und dann? Kriegen Mino und Papa Haaland jeweils 25 Mio. € Handgeld und Erling 1,5 Mio. € netto die Woche und dann guckt er wieder blöd und sagt, dass es nicht reicht...


Richtig. Zumindest habe ich arge Zweifel, dass die Clubs plötzlich anders wirtschaften, dann kriegen halt alle Protagonisten noch mehr Geld, aber die Verteilung wird sich mutmaßlich eher nicht ändern.

Vielleicht wäre es ja auch ein Anfang, wenn man die Clubs deutlich stärker über die nationalen und internationalen Verbände reguliert, aber das wird ihm dann vermutlich auch nicht gefallen.

Aber falls er es noch nicht gemerkt hat: Mangel an Geld ist definitiv nicht das Problem im internationalen Fußball.


Ich verstehe nicht, warum diesen Vögeln niemand diese einfache Frage stellt: wofür braucht ihr mehr Geld?

Der Fußball kann auf diesem Niveau absolut auch mit weniger Geld genau so existieren, wie er es jetzt tut. Man kann davon Stadien und Trainingsgelände finanzieren, teure Hotelübernachtungen etc.

Das ganze Mehr fließt schon seit vielen Jahren einfach nur in die selber erzeugten Posten der Transfergelder, Gehälter und Honorare. Anders als in der Industrie kaufen Fußballvereine keine andere Vereine auf, weiten ihre Produktion aus, forschen und entwickeln im großen Stil - also zumindest alles nicht ansatzweise auf einem Niveau wie im echten Wirtschaftskreislauf.

Es ist einfach nur ein Kuchen, der immer größer wird und alle bekommen ein größeres Stück ab. Und die Mehreinnahmen einer Superleague, oder einer reformierten Champions-League landen auch fast 1:1 so auf den Tellern der gleichen Leute. Dabei würden alle auch locker satt werden, wenn man kleinere Stücke nehmen würde.

Ich habe für mich auch entschieden, dass ich den ganzen Kommerz-Quatsch nicht mehr mitmache. Das Sondertrikot kann ich mir vom Dachboden runterholen, habe eines in Neongelb mit schwarz und eins andersrum. Beide mal für n Zwanni gekauft. Keine Lust unnötig Geld ins System zu stecken.
"Damals" wurde den Pöhler das Geld zwar auch schon in den Arsch geblasen, aber heute wird das ja reingeKärchert, mit so viel Druck verschleudern die Vereine das Geld.
Stadion ja / nein ist jetzt noch die Frage, evtl lasse ich es, aber eigentlich ist das Drumrum ja ganz nett. Aber diese Merchandisingsache versuche ich für mich zu lassen und die Kids kommen mit Ausverkaufstrikots auch gut zurecht. Und dann weiß man, ob die Saison "erinnernswert" war.
Wenn man den Faktor 5 aus dem Profizirkus rausnehmen würde könnte alle BL-Profis wahrscheinlich bei vorsichtigem Investment trotzdem noch ihr Leben lang von EINEM 5 Jahresvertrag gut leben.


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