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Es geht um Millionen (BVB)

BeefSG, Dortmund, Mittwoch, 10.03.2021, 09:26 (vor 2068 Tagen) @ Wickiborusse

Wie ich weiter unten schon schrieb, ist weniger der Videobeweis an sich das Problem, sondern dessen Umsetzung.
Der Schiri hatte - soweit ich es erkennen konnte - nur verlangsamte Bilder zur Verfügung. Das verfälscht die ganze Situation ungemein. Der konnte gar nicht anders entscheiden. Die Videokabine ist eher das Problem.

Man hatte nun 3 oder 4 Jahre Zeit um an der Umsetzung zu arbeiten und es wurde immer mal wieder etwas anderes kommuniziert. Solang ein Mensch solch eine unklare Situation entscheiden muss, egal ob er Zeitlupen hat und es sich 5 Minuten lang ansehen kann, wird dieser Mensch Fehler machen und das liegt auch daran, dass einige Entscheidungen nicht so klar sind, wie der Ball ist hinter der Linie. Fouls unterscheiden sich, Abseitssituationen unterscheiden sich (wo fängt die Schulter an). Der VAR spielt aktuell eine viel zu große Rolle und hat nichts verbessert im Gegenteil zu der Torlinientechnik beispielsweise. Da kann man auch eine Münze werfen, wenn man sich nicht sicher ist, ob der Torhüter sich nun zu früh bewegt hat oder zu weit vorne stand.
Da wird jedes mal gesagt, dass der Schiri doch im Recht sei. Aber ein Schiri sollte irgendwie auch dafür sorgen, dass das Spiel reibungslos abläuft und ein Gefühl dafür entwickeln, dass die Regeln zum großen Teil eingehalten werden und trotzdem der Spielablauf fließend ist und große Entscheidungen schnell feststehen, damit Fußball eben Fußball ist. Ansonsten kann ich mich auch in Gerichtssäle setzen und mir reinziehen, wie über menschengemachte Regeln diskutiert wird.
Die Umsetzung ist eine Katastrophe und wird es auch bleiben solange da ein Mensch was zu entscheiden hat.


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