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Max Eberl (BVB)

Cthulhu, Essen, Dienstag, 16.02.2021, 07:53 (vor 2089 Tagen) @ Poeta_Doctus

Ich will auch erstmal positiv gestimmt sein. Ja, es gibt auch andere interessante Trainer (ten Hag, March, Hütter), ob davon einer aber die bessere Wahl gewesen wäre, kann ich nicht sagen.
Zu Rose selbst lässt sich sagen, dass seine Zeit bei den Ponys sehr erfolgreich war soweit. Diese Saison läuft es nicht so rund, aber dazu hatte ich vorgestern schon was geschrieben. Kurzfassung: Coronabedingte Scheißsaison für fast alle international vertretenen Teams, dazu der in der Breite nicht allzu starke Gladbacher Kader. Das ist keine Universalentschuldigung, aber macht eine Objekte Beurteilung der Leistung diese Saison für mich zumindest schwierig.
Grundsätzlich gefällt mir Roses Ansatz schon. Wird halt abzuwarten sein, wie gut er den hier umsetzen wird können. Insbesondere im Hinblick auf Kaderplanung (Corona!) wird es spannend.

Zu den Ponys: Klar kann man pissig darüber sein, wenn ein erfolgreicher Trainer nach 2 Jahren weiterzieht. Wäre ich aus Fansicht wohl auch. ABER: Wenn ein Trainer keinen Erfolg hat, hat ja auch kein Verein ein Problem damit, den Trainer hochkantig rauszuwerfen. Zumal in diesem Fall Gladbach Rose aus seinen Vertrag bei Salzburg rausgekauft hat. Da kann man nun kaum ehrrüchriges Verhalten vorwerfen, wenn Rose so eine Klausel erneut nutzt.
Allerdings ist ziemlich offensichtlich, dass Rose seine Engagements in aller erster Linie auf professioneller Ebene betrachtet. Der Verein ist nur Arbeitgeber. Das macht ihn nicht zu einem schlechten Menschen. Aber man sollte umgekehrt wohl auch nicht erwarten, hier mit Rose eine neue Epoche zu prägen.

Das sehe ich sehr ähnlich, grade was das Thema Vereinstreue angeht - dort wo die meisten Spieler eine Wahl haben, da sie bei einem 4-Jahresvertrag im Zweifelsfall einfach bleiben können und probieren, sich durchzusetzen ist ein Trainer üblicherweise nach einer kurzen Schwächephase sofort von seinem Posten entbunden.

Bei Favre waren es drei sieglose Ligaspiele in Folge, die ihn den Job gekostet haben - da kann ich es tatsächlich nachvollziehen, wenn Trainer ohne große Sentimentalität erfolgsorientiert wechseln wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Vergleichen wir es mal mit Brandt oder Dahoud, als Trainer wäre Brandt vermutlich schon im Herbst 2019 wieder weg gewesen, ähnliches gilt für Dahoud, trotzdem hast du als Spieler über die gesamte Vertragslaufzeit immer wieder die Chance, einen Platz im Kader zu bekommen, zumal die Vertragsdauer auch außerhalb von Freiburg fast immer über die aktuelle Besetzung auf der Bank hinaus geht.


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