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Elisabeth Klopp gestorben (Fußball und Sport allgemein)

Haidut, Ort, Mittwoch, 10.02.2021, 15:28 (vor 1800 Tagen) @ pactum Trotmundense

Was hat das mit geerdet zu tun? Sich nicht ein letztes Mal von der eigenen Mutter verabschieden zu können, würde jeden einigermaßen emotional-gesunden Menschen hart treffen.


Ich habe seine Aussage auch nicht verstanden. Es ist jedoch ein Trugschluss zu glauben, man wäre nicht emtional gesund, wenn man nicht hart vom Tod der eigenen Mutter getroffen wird. Es gibt zum Beispiel für viele Menschen gute Gründe sich über den Tod von Menschen zu freuen, z.B. weil diese schwer krank waren oder weil man christlich religiös ist und den Tod als Übergang in das Leben mit Gott ohne Leid und Tod als absolut positiv empfindet.

Selbst wenn man irgendwie einen Teil Freude fühlt, weil zum Beispiel die betreffende Person schon lange schwer zu leiden hatte, kann ich mir nicht vorstellen, dass beim Tod der Person die Freude überwiegt und man nicht trotzdem große Trauer über den endgültigen Verlust spürt.
Meine Großmutter hat auch lange gelitten, bevor sie gestorben ist und hat im Prinzip das letzte Jahr Ihres Lebens ständig gesagt, dass sie endlich sterben möchte.
Das Wissen, dass bei Ihrem Tod das Leiden ein Ende hatte, hat mir persönlich dann aber wenig geholfen, damit umzugehen, dass man einen geliebten Menschen verloren hat. Wenn man vor dem Sarg steht, denkt man dann nicht an die Person, die die letzte Zeit Ihres Lebens im Krankenhausbett verbracht hat, sondern an die gesunde, fröhliche Oma die einen über einen große Zeit des Lebens bgeleitet hat.


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