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Mitglied vs. Token-Player (BVB)

Guido, Freitag, 01.01.2021, 14:37 (vor 2131 Tagen) @ Litze

Naja, wenn die Asiaten mit ihren Token entscheiden dürfen, ob Weidenfeller oder Riedle nach Asien zu einem Meet and Greet fahren, ist mir das ehrlich gesagt relativ Wumpe als Vereinsmitglied. Von mir aus können die auch entscheiden, ob bei einer Twitterfragerunde Haaland oder Reus antwortet oder ob Witsel oder Brandt auf dem nächsten kostenlosen Walpaper zu sehen sind. Irgendetwas von Bedeutung werden die sicherlich nicht entscheiden dürfen.

So sieht es aus. Es wäre im übrigen nicht nur für die Vereinsmitglieder merkwürdig, sondern auch für die Aktionäre ein Unding, wenn Entscheidungen von "Token-Käufern" Einfluss auf den Geschäftserfolg des Unternehmens hätten. Daher wird das auch nicht passieren.

Grundsätzlich ist diese ganze Fintech/Crypto-Branche eine Sache, wo viel Geld von Leuten investiert wird, die irgendwie das nächste große Ding erwarten ohne zu verstehen, was da wirklich passiert. Das war bei Wirecard ja schon so (wobei deren Dienstleistung ja noch greifbar war / ihr Mehrwert ggü. der Konkurrenz schon weniger). Nun ja: Das Geld ist halt da. Ob das Geschäftsmodell von Liquiditeam funktioniert, wird sich zeigen - ich hab da große Bedenken. Viel schlimmer ist aber, dass er erste Teil des Artikels richtig aufzeigt: Das Geschäftsmodell des BVB ist an seine Grenzen gestoßen und Corona wirkt wie ein Brennglas, dass die Probleme vergrößert. Mal gucken, wo der Markt sich hin entwickelt, aber ich sehe derzeit beim BVB mehr Risiken als Chancen für die Zeit nach Corona...


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