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Zorc über Terzic: "Hat die Emotionalität, die es beim BVB braucht" (BVB)

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Dienstag, 15.12.2020, 13:09 (vor 2144 Tagen) @ Kayldall

Viel häufiger muss ein Trainer meiner Meinung nach da auch Psychologe sein und auch wissen wie man die Spieler erreicht. [...]

Taktik ist ein anderer Punkt, da kann ein Trainer zwar seine Ansicht dem Team aufdrängen, aber was nutzt das, wenn die Spieler nicht an die Taktik glauben, egal wie gut die sein mag.[...] Als Trainer da einfach die "ich bin der Boss" Karte auszuspielen ist doch wie sich selbst ins Knie zu schiessen.

Das ist doch der springende Punkt: der Ingenieur sagt "was funktioniert ist gut" und das könnte der Trainer ja auch so sehen ;-)

Hat Favre aber irgendwie nicht hinbekommen: die Mannschaft stagnierte, hat darüber wahrscheinlich auch einen Teil Glauben an den Trainer verloren. Und dem Trainer fiel- jedenfalls von aussen nicht wahrnehmbar- nichts dazu ein.

Wenn ich mir die zum Teil hier ja auch fassungslos kommentierten blutarmen und leblosen Auftritte der Mannschaft in den letzten Wochen angesehen habe bin ich mir ziemlich sicher dass die Emotionalität innerhalb der Mannschaft, also: die psotivie :-), total verschwunden war.

Und deshalb glaube ich, dass heute Abend (und in naher und hoffentlich auch ferner Zukunft) gerade die Emotionalität auf den Platz zurück kehrt- und auch da bleibt!

Ich fühlte mich halt an eine für mich ähnliche Situation in meiner überschaubaren Handballkarriere erinnert wo wir uns als sehr ambitionierte B- Jugend mit einem fürchterlich verkopften Trainer auseinandersetzen mussten der so komplizierte Läufe studieren wollte dass das nie auf die Platte kam und wir aussahen wie die letzten Heringe.

Wir hatten dann Glück dass er selber den Verein gewechselt hat und weil auf die schnelle keiner zu bekommen war wurde dann ein lieber Opa reaktiviert der das einfache, aber vor allem schnelle und rustikale Spiel zu schätzen wusste. Und eben: GENAU die richtigen Worte gefunden hat, jedes Mal wenns losging. Und dann isses einfach so explodiert und wir hatten die beste Saison unserer Jugendzeit und alles war schön.

Mit derselben Besetzung.

Und dasselbe erhoffe ich mir auf anderem Niveau von den unseren: dass sie die Freude und darüber das Selbstverstrauen wieder finden und dann irgendwann auch mal mit dem Selbstverständnis ins Spiel gehen dass sie den anderen jetzt wechhauen, nicht weil sie Borussia sind sondern weil sie es nicht nur können sondern auch wollen.

Dabei spielt für mich die Emotionalität in der Mannschaft aber gerade auch in der Ansprache des Trainers DIE entscheidende Rolle- jedenfalls wenn man gegen den ersten effzeh oder Ausgburg oder den VfB oder auch Werder gewinnen will.

Das taktische Sahnehäubchen braucht es dann erst im CL Viertelfinale, der Rest muss aus der Substanz kommen!

Glaube ich ;-)


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