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Zorc über Terzic: "Hat die Emotionalität, die es beim BVB braucht" (BVB)

Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 15.12.2020, 12:28 (vor 2145 Tagen) @ Schleicheisen
bearbeitet von Kayldall, Dienstag, 15.12.2020, 12:33

Eigentlich hast du die gleiche Meinung wie dein Vorredner. Er schreibt "nur mit Emotionalität gewinnt man keine Spiele" und du schreibst ja auch, dass es natürlich taktische Ausrichtung, usw. braucht und daneben ist dir die Emotionalität ganz wichtig, aber allein damit gewinnt man natürlich nicht.

Ich denke, ein Trainer sollte natürlich auch Fachwissen mitbringen und so die Probleme taktischer Natur beheben können, aber das konnte ein Favre meiner Meinung nach auch. Viel häufiger muss ein Trainer meiner Meinung nach da auch Psychologe sein und auch wissen wie man die Spieler erreicht. Ich denke das macht Edin Terzic vielleicht jetzt besser(Zorc bescheinigt ihm ja da Talent im Umgang mit Spielern auf der PK).

Taktik ist ein anderer Punkt, da kann ein Trainer zwar seine Ansicht dem Team aufdrängen, aber was nutzt das, wenn die Spieler nicht an die Taktik glauben, egal wie gut die sein mag. Peter Bosz war und ist total von seiner Taktik überzeugt, aber damals glaube ich war es Sokratis, der als wichtiger Spieler hier beim BVB mal im Interview klar dagegen sprach. Bei Favre war Hummels wohl mehrmals nicht einverstanden(er forderte bereits die Umstellung auf Dreierkette und dann die Aussage nach dem Stuttgartspiel gegen Favres Taktik). Ich denke als Trainer sollte man schon auch auf seine Spieler hören, besonders wenn es sich um Führungsspieler wie Hummels oder Reus handelt und gemeinsam eine Taktik fürs Team finden. Als Trainer da einfach die "ich bin der Boss" Karte auszuspielen ist doch wie sich selbst ins Knie zu schiessen. Aufgrund der Tatsache, dass Terzic den BVB und die Spieler sehr gut kennt, denke ich, er kann das hinbekommen. Dazu ist die Beförderung zum Cheftrainer natürlich eine super Motivation für ihn.


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