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Zorc zum Vereinsvorsitzenden in 2022? (BVB)

Vati Morgana, Freitag, 26.06.2020, 10:57 (vor 2289 Tagen) @ Lutz09
bearbeitet von Vati Morgana, Freitag, 26.06.2020, 11:10

Was Kehl, von seinem Ehrgeiz abgesehen, prädestiniert Zorcs Nachfolger zu werden, hat mir bisher aber auch niemand erklären können.

- Jahrelange Erfahrung im Führen und Vertreten einer Profimannschaft als Kapitän in erfolgreichen und unerfolgreichen Jahren
- Ein absolviertes Sportmanagement-Studium der UEFA
- Hospitation bei DFL und DFB-Akademie
- Erfahrung als Leiter der Lizenzspielerabteilung
- Trainerschein bis zur A-Lizenz
- Identifikation mit dem Verein

Das macht ihn nicht zwangsläufig zu einem erfolgreichen Manager, aber qualifiziert ihn zum designierten Nachfolger auf den Posten des Sportdirektors.
Anders als bei einem CFO, der sich definitiv über Fachkompetenz auszeichnen sollte, denke ich ist das bei der Besetzung eines Sportdirektors zweitrangig. Derjenige muss selbst kein Steuer- und Rechtsexperte sein, sondern in erster Linie Gespür für die Zusammenstellung der Profimannschaft, des Trainerstabs sowie der Besetzung der relevanten Positionen im Nachwuchsbereich haben und zudem möglichst eloquent auftreten um sich in Verhandlungen durchsetzen zu können.

Kurzum Kehl als Nachfolger von Zorc liegt meines Erachtens nach deutlich näher als Zorc als Nachfolger von Watzke, wie es hin und wieder auch von einigen erdacht wird. Letzteres wäre wirklich absurd und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fehlbesetzung.


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