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Gähn! (Fußball und Sport allgemein)

Philipp54, Sonntag, 03.05.2020, 21:34 (vor 2071 Tagen) @ Jurist81

Die Annahme erscheint mir inplausibel. Ich kann den Wunsch der Reduktion des Profifußballs auf ein geringeres Maß ja nachvollziehen. Dass die derzeitige Krise das bewerkstelligt, ist aber nicht wahrscheinlich.

Deine Überlegung: Fußballvereine pleite bedeutet weniger Geld für Fußballer, mag sogar für Durchschnittskicker gelten. Aber die Pleiten könnten eher ein Turbolader für mehr Kommerz sein:


10 Bundesligisten gehen pleite. In Spanien, Frankreich, Italien und England passiert ähnliches. Nach dem Schock bieten sich nun Opportunitäten für die Überlebenden. Aber das Gefälle in den nationalen Ligen ist ja zu groß, da die Überlebenden die besten Spieler der Pleitevereine abgegriffen haben. Zugleich bleibt die Nachfrage nach Fußball groß. Also drängen neue Player auf den Markt. Eine internationale Superliga mit ggf. neuen Clubs erscheint mir durch eine Pleitewelle sogar wahrscheinlicher. Und wie kriegt man da den meisten Ertrag: Mit den besten Spielern. Die verdienen erstmal mehr als in den verkrüppelten Nationalligen. Irgendwann hast Du dann ein Monopol durch die Superliga und dann fangen die Optimierungen nach US-amerikanischen Vorbild an: Draft, Caps, Re-Location, Eventisierung. Und statt zwei Derbies spielen wir dann viermal im Jahr gegen Bayern, Leipzig, Salzburg, Amsterdam und Basel in der Gruppe Zentral, bevor es in die Playoffs geht.


Wäre offener und ehrlicher und die Gelder würden gleichmäßig an die Unternehmen verteilt.
Die ADIDAS-Idee, nationale Pokal-und Meisterschaftsendspiele in Peking oder Wuhan austragen zu lassen, bringen über den chinesischen Markt weitere gigantische Vermarktungschancen.
"Sarkasmus aus"

"Zu Jahresbeginn hatte der Bayern-Chef bei einem Vortrag in Italien selbst die Debatte einer Superliga mit einem festen Stamm an Teilnehmern aus den großen Fußball-Nationen wie Deutschland, England und Spanien wieder angestoßen. Im Kern geht es den Topclubs aktuell um eine möglichst hohe finanzielle Beteiligung an den Erlösen der Champions League und Europa League."

https://www.fnp.de/sport/fussball/top-clubs-gegen-mammut-wm-superliga-drohkulisse-10637369.html

Nach der Drohgebärde und Erpressung an die UEFA für noch mehr ungleiche Verteilung der Geldtöpfe zu den Super-Vereinen unternahm Rummenigges Nachfolger Anelli den nächsten Vorstoß:
"eine Art Super-Liga unter dem Dach der Uefa. Am Samstag veröffentlichte Bild ein mögliches Format, wonach von 2024 an die Champions League in einem Drei-Ligen-System mit Auf- und Abstieg gespielt würde. Das Risiko, dass die Topklubs auch nur für eine Saison die Königsklasse verpassen, würde minimiert, der Zugang zum Elitezirkel erschwert.

https://www.sueddeutsche.de/sport/super-league-eca-forciert-plan-zur-superliga-1.4381683

So manchmal dachte ich mir, sollen sie aus der UEFA raus, als deutsche Vertreter die Bayern und Red Bull, Superliga weltweit. Rückkehr von Spielern in die nationalen Ligen über ein Eintrittsgeld in Höhe x Mio. statt Ablösesumme.
Mir würde die Bundesliga und 2.Klasse CL vollkommen ausreichen.

"Traum aus."

Was ich realistisch nicht glaube, dass man mit dem "Gekicke" der übrig bleibenden fantastischen Spielern unzufrieden wäre.Irgendwann istes ja auch nicht nur eine Geldfrage, sondern wo man sich selber zufrieden sieht. Die Entscheidung wird nicht abhängen von 20 Mio. mehr oder weniger.


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