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Arroganz (BVB)

stfn84 @, Köln, Donnerstag, 14. November 2019, 09:38 (vor 29 Tagen) @ Weeman

Wobei die Frage erlaubt sein muss, welcher Trainertypus von Borussia Dortmund gesucht werden sollte.

Geht es primär um einen Trainer, dem man die sportliche Weiterentwicklung des Kaders zutraut und/oder um jemanden, dem man zutraut einen gewissen Stil hier durchziehen zu können? Geht es darum jemanden an der Seite zu haben, der eine gewisse Emotionalität mitbringt oder Verdienste bisher ausschließlich bei Traditionsvereinen vorweisen kann? Muss die "Wunschlösung" auf der Trainerbank einen neuen taktischen Plan bei uns etablieren, oder "alte" Konzepte neu aufleben lassen? Muss er Selbstbewusstsein vorleben, oder darf er zaudernd vom perfekten Fußball träumen und eigene Fehler oder Rückschläge öffentlich als solche attestieren?

Es gibt wohl nur eine Handvoll von Trainern, die auf einem ähnlichen Niveau wie Jürgen Klopp arbeiten. Einen Trainer dieser Güte werden wir nicht bekommen. Maximal jemandem, dem man zutraut sich weiter zu entwickeln und erfolgreich zu sein.

Das Problem eines jeden Trainers beim BVB ist, dass Jürgen Klopp allgegenwärtig ist und auch noch jahrelang als Benchmark gesetzt werden wird. Zumindest im Forum, wahrscheinlich aber auch bei Watzke und Zorc.
Der Kicker-Artikel findet im Kern aber meine Zustimmung:
Unabhängig davon, wer aktuell und künftig Trainer von Borussia Dortmund ist, sollte die Führungsriege des BVB proaktiv ein Trainerprofil erarbeiten, aus dem hervorgeht was genau die Anspruchshaltung an das Trainerteam sein soll. Geht es nur um Erfolg, oder muss es auch berauschender Fußball sein? Entertainer und/oder Taktikfuchs? Demnach wird man sich die Frage stellen müssen, welche Trainer geeignet sind dieses Profil zu erfüllen.

Mir fallen ehrlichgesagt wenige Trainer (mit Bezug zum BVB oder zur Bundesliga) ein, die ich hier rein fachlich sehen würde. Darunter fällt dann auch Nagelsmann, den ich als sehr guten Trainer bezeichnen würde. Obwohl er eben schon einige Ansichten verkörpert, die mir persönlich missfallen. Da komme ich dann zurück zur Ausgangsfrage, ob das denn nun auch noch relevant sein sollte. Die eierlegende Wollmilchsau wird schwer zu finden sein.
Rose zeigt gerade, dass er ebenfalls ein guter Mann ist.
Kohfeldt finde ich persönlich auch interessant, auch wenn sein Erfolg beim SVW überschaubar ist.

Allerdings sei noch gesagt, dass die Debattenkultur auch in (BVB-)Foren mittlerweile auf einem unterirdischen Niveau angelangt ist, wenn selbst Sebastian Kehl als besserer Trainer (sic!) als LF auserkoren wird.

 

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