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Das Umfeld beim BVB ist kaputt - also wir (BVB)

istar, Sonntag, 12.05.2019, 13:00 (vor 2552 Tagen) @ MauriciusQ

Ich glaube 2018/2019 war die komischste Saison an die ich mich erinnnern kann. Bei Borussia ist war kaputt. Und ich frage mich zunehmend, ob das Problem nicht eher die Fans und das gerne genommene "Umfeld" von Borussia sind.

Wir sind mit zwei Punkten Rückstand Tabellenzweiter können immer noch - auch wenn das unwahrscheinlich ist - Meister werden und trotzdem herrscht im Verein und auf den Tribünen eine Stimmung als würden wir kurz vorm Abstieg stehen.

Natürlich ist in der Rückrunde nicht alles super - gar nicht - aber eine Saison besteht aus Hin- und Rückrunde und was wir in der ersten Halbserie geleistet haben wr herausragend.

Und anstatt, dass man trotz aller Probleme versucht die Mannschaft zu pushen herrscht auf der Tribüne eine Lethargie die nicht mehr in Worte zu fassen ist. Ich nehme mich da gar nicht aus. Im Gegenteil. Auch ich war gestern geneigt vor mich hin zu meckern und ich bin mir eigentlich fast sicher, dass Bayern gegen Eintracht verliert und wir nach 2:0 Führung in der 87. Minute das 2:2 kassieren.

Aber warum ist das so? Wenn dieser Verein mal wieder zu dem werden will, was er mal war, dann muss dieses Anspruchsdenken weg. Aber das ist wahrscheinlich unrealistisch. Weil wir auch in einer Falle stecken. Wir sind zu stark für die meisten anderen Vereine, aber zu schwach um die Bayern anzugreifen.

Bin gespannt wie sich das alles entwickelt, wenn diese Scheiß-Euro-Einheitsliga-Grütze kommt.

Aber scheißegal, hoffen wir mal auf ein Wunder. Die Saison ist so merkwürdig, dass ich alles für möglich halte.

Also nehmen wir mit was kommt und versinken dann in Depressionen, weil die "Mannschaft die Meisterschaft nicht verdient hat".

Hier im Forum wird doch teilweise gefordert, das Anspruchsdenken endlich mal offensiv zu formulieren.
Okay,das Forum ist nicht die Welt da draußen. Aber in beiden Welten hat man doch selbst bei 9 Punkten Vorsprung nur begrenzt an die Meisterschaft geglaubt.
Man hat doch mehr oder weniger permanent den Einbruch erwartet und als er dann kam "siehste" gerufen.
Das ist aber nicht neu, das war '95 auch nicht anders.Ich hab heute noch gut in Erinnerung, wie damals in Duisburg ein depressiver, das Unheil kommen sehender Gästeblock nicht mal zum Jubel ansetzen konnte, als Stefan Reuter in die Kurve lief.

Was gestern angeht, fand ich, das es ein würdiger letzter (Heim-)spieltag war.
Die '89er Mannschaft wurde ordentlich geehrt, Pulisic wurde ordentlich verabschiedet und Schmelzer wurde nach dem Schlusspfiff auch mal abgefeiert.Und Spiel war mal wieder Drama.

Die Lethargie hab ich so auf das ganze Spiel bezogen nicht empfunden. Das eine kleine Minderheit meint, mal pfeifen zu müssen, ist bescheuert, aber es war eine Minderheit. Das kam für mich aus der gleichen Ecke wie damals bei der Schmelle - Einwechslung.
Dann wird in ca. der 64 . Minute dieses Schlaflied angestimmt, wo es darum geht, dass die Kurve hinter dir Steht . Das wurde dann solange gnadenlos durchgezogen, ungefähr 10-12Minuten,bis so ziemlich alle weggepennt sind.

Das wars aber auch schon mit dem negativen.


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