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Hey, Nuri ... die Gegenwart hat angerufen (BVB)

Kulibi77, Dienstag, 05.12.2017, 20:47 (vor 3000 Tagen) @ herrNick

ich finde dazu folgendes:

Tuchel hatte erklärt, sich am Tag nach dem Attentat zum Spielen gegen den AS Monaco in der Champions League gedrängt gefühlt zu haben.


Es wurde seitens des BVB entschieden, dass am nächsten Tag gespielt wird, las ohne Rücksprache mit der Mannschaft. Kann man da nicht das Gefühl haben gedrängt zu werden? Wir diskutieren im Moment, ob die Mannschaft noch unter dem Anschlag leidet und das war wenige Stunden später - auch für den Trainer, der ja ebenfalls im Bus saß.

Nachdem diese Entscheidung gefallen war, wurde den Spielern freigestellt ob sie spielen. Aber wer sich dann weigert lässt den Rest hängen. Eine ganz andere Situation als wenn die Mannschaft gefragt wird bevor man der UEFA die Entscheidung mitteilt

Genau das. Und zur Erinnerung: Watzke hat bis heute kein einziges kritisches Wort zur UEFA und dem zeitlichen Ablauf verloren. Nichts.

Im Nachhinein ging es immer nur darum wie er sich von Tuchel falsch dargestellt fühlte, obwohl, wenn man die besagte PK mal ganz in Ruhe schaut, Tuchel nicht die Vereinsführung kritisierte, sondern ausschließlich die UEFA, die eben jene Vereinsführung zu diesem Ablauf nötigte. Das verstehe ich bis heute nicht. Ich habe diese PK bestimmt 20 mal inzwischen gehört und gesehen und ich sehe weiterhin nicht warum man Tuchel daraus den Vorwurf strickte er würde in diesem Moment Watzke kritisieren. Objektiv nicht vorhanden. Vielleicht hat das Watzke unbewußt so gedeutet in Anbetracht der sonstigen Umstände.


Aber ja, für Watzke ist dieser Nachgang und das Geplänkel mit Tuchel anscheinend bis heute wichtiger als das eigentliche Attentat bzw. der Umgang der UEFA mit diesem. Jedenfalls gemessen an der Quantität seiner Wortbeiträge zu den beiden Themen. Tuchel scheint wichtiger gewesen zu sein.

Und dann wundern sich Leute warum das Attentat heute keine Rolle in der Bewertung spielt? Ja, weil die Vereinsführung selbst das Attentat (in der Öffentlichkeit) eigentlich nur im Zussammenhang mit der Tuchel-Shitshow verwendet und damit trivialisiert hat.


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