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Unzulässige Verquickung wirtschaftlicher und sportlicher Entwicklungen (BVB)

Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 01.11.2017, 10:44 (vor 3001 Tagen) @ Phil

Tenor deiner Beiträge scheint ja zu sein: Wir als BVB rennen der Spitze hinterher, verlieren aber immer mehr Abstand. Daher verlieren alle im Verein an Motivation und so eine Niederlagenserie gehört dann dazu.

Klarer Widerspruch meinerseits. Die wirtschaftliche Enwicklung, insbesondere die noch auf uns zukommende, hat im Moment nichts mit der Bewertung des Kaders, der Transfers, der Taktik und der individuellen Leistungen einzelner Spieler zu tun. Du gibst den handelnden Personen, von Watzke über Bosz bis Schmelzer, Alibis, warum es in Phasen mal nicht so läuft. Angeblich gab es einen Abschwung seit Klopp.

Für diese Saison sowie für die vergangenen ist Borussia Dortmund wirtschaftlich in Deutschland klar die Nummer 2, in Europa jedenfalls unter den Top10. Obwohl einzelne Toptransfers getätigt wurden, von denen Dembele natürlich heraussticht, konnte der BVB diese Position zu oft gerade so bestätigen, aber nicht - wie noch unter Klopp - übertreffen. Das gilt es zu analysieren, woran es liegt. Sich wohlfeil darauf zurückzuziehen, dass andere so viel mehr Geld hätten, ist einerseits billig und andererseits einfach auch unzutreffend. Mit besserer Taktik, besserer Einstellung und besseren Einkäufen - wie so oft zu nennen: Rode, Schürrle, Götze - wäre mehr drin. Auch fragt man sich, wo das Prinzip BVB "Echte Liebe" und "Vollgasveranstaltung" hin ist. Von einer echten, dauerhaften sportlichen Ausrichtung ist jedenfalls im Vergleich zur Klopp-Zeit nichts zu hören. Dort trainierten etwa meines Wissens alle Jugendmannschaften im Kloppschen 4-2-3-1 - will man nun dauerhaft 4-3-3 spielen oder beim nächsten Trainer wieder flexibel sein und zwischen unterschiedlichsten Systemen hin- und her wechseln?

Würde der BVB mit seinem Geld so gut umgehen wie auf anderem Niveau etwa der FC Augsburg oder SC Freiburg, würden wir diese Saison nicht über peinliche Auftritte in Nikosia oder Hannover diskutieren, sondern ernsthaft darüber, ob der FC Bayern in dieser Saison schlagbar ist.


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