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Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter (BVB)

Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 21:17 (vor 3034 Tagen) @ Paolo

Es fing im Grubde mit dem 9-11-2001 an.

Als die Türme in New York fielen.

Damit einher gingen neue Ängste. Zugleich war die Wiedervereinigung und der Fall des Ostblocks noch relativ "frisch".

Zeitgleich rollte die Globalisierung unaufhaltsam auf uns zu. Mit all den Vorteilen aber auch mit den damit verbundenen Ängsten und Unsicherheiten.

Getrieben von einer Digitalisierung und dem damit explodierenden Internet mit Beginn des neuen Jahrtausend.

Gleichzeitig altert unsere Gesellschaft immer mehr. Auch basierend auf einem immer besser werdenden medizinischen Status und einer Ernährungslage die das zulässt.

Damit einher mussten die sozialen Systeme aber verändert werden. Auch zu Lasten von manchem. Wobei vor der Agenda 2010 es nun beileibe auch nicht allen wunderbar ging.

Deutlich liberalere Lebensweisen kamen endlich auf. Von Öffnungszeiten bis hin zu verkrusteten alten Rollenstrukturen, die aufbrachen. Dadurch gingen aber auch Leitplanken verloren.

Terror und krieg zog wieder ein.

Dann die Finanzkrise.

Und obendrein in machen Regionen Deutschlands, wie Sachsen, das wegschauen beim entstehen rechter Strukturen. Das Versagen dort.

Man könnte noch so vieles aufzählen.

Aber am Ende muss doch jeder, so sehr er sich auch als ein Opfer empfindet, dazu in der Lage sein nachzudenken. Zu reflektieren. Verweigert man sich diesem, landet man bei Populisten. Bei Denkzetteln und ähnlichem Verhalten.

Und fremdenfeindlich muss niemand werden. Egal wie er sich fühlt. Bei 2 % ausländeranteil in einem Bundesland wie Sachsen ohnehin kompletter Wahnsinn.

Aber gewiss: die Politische klasse, unsere bürgergesellschaft, hat seit 2000 nicht genug erklärt, nicht genug mitgenommen, nicht genug aufgeklärt. Da gab es Versäumnisse. Gerade im Bereich der so genannten Vorbilder in Kultur / Sport waren es maue Zeiten. Viel zu viel wurde geschwiegen.

Aber zum nicht schweigen gehört für mich auch, dass ein Rechtsbrecher wie Gauland auch als solcher bezeichnet wird und aussagen wie "neben Boateng will man nicht wohnen" zu einem klaren "kann man nicht wählen" führt.

Mfg
Phil


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