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es gibt keine Alternative zu Dembele (BVB)

geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 09.08.2017, 16:25 (vor 3080 Tagen) @ Djerun

Das haben wir bei Götze damals auch gedacht. Und bei lewandowski auch.


Ja. Doch beide Wechsel waren lange vorher klar und es musste nicht innerhalb von 3 Wochen Alternativen gefunden werden. Mir wird vor allem die individuelle Klasse von Dembele fehlen, die ich für unersetzbarer halte als die von Götze. Dembele hat die letzte Saison dermaßen viele Torbeteiligungen gehabt, dass man das Erreichen des 3. Platzes sowie den Pokalsieg alleine an ihm festmachen muss. Auba hätte ohne ihn in der Luft gehangen...

Und eines ist auch klar: wir haben uns wirtschaftlich enorm entwickelt in den letzten Jahren. Sportlich stagnieren wir allerdings (auf hohem Bundesliga-Niveau) und sind kein bißchen rangerückt an die Bayern, die auch alles andere als unbezwingbar sind. Und diese sportliche Stagnation finde ich frustrierend - insbesondere dann, wenn andere Clubs beginnen, aufzuschließen (wenn auch auf der Basis anderer Mittel/Voraussetzungen)...


Ich sehe in den letzten 12 Monaten sowohl was die sportliche Qualität als auch die nach außen erkennbare Kaderplanung angeht, deutliche Rückschritte.

Ohne den Sechser im Lotto namens Dembele wäre die letzte Saison vermutlich sehr frustrierend verlaufen.

Ich vermute übrigens, dass die unterschiedlichen Prioritäten in Bezug auf die Kaderplanung und die sich hieraus ergebenden mittel- und langfristigen Perspektiven für den BVB eine wesentliche Ursache für das Zerwürfnis zwischen Tuchel sowie Watzke/Zorc waren.

Ehrlicherweise geht in meinen Augen mit Dembele der einzige internationale Spitzenspieler, den wir derzeit haben. Was Auba ohne ihn wert ist, wird man sehen. Dembele kompensierte, was die Vorarbeiten für Auba angeht, relativ problemlos den Weggang vom Miki. Ob das nächste Saison wieder gelingt, wage ich zu bezweifeln.

Für einen Daueraspiranten auf die CL-Quali ohne Chance auf die nationale Meisterschaft oder das Erreichen des CL-Halbfinales haben wir aber einen ganz schön teuren Kader, wobei zudem die vermutlichen Hauptverdiener aus Verletzungs/Krankheitsgründen der Mannschaft sportlich über weite Strecken nichts geben können.

Der BVB steckt derzeit zwischen Baum und Borke, was die sportliche Ausrichtung angeht. Anspruch und derzeitige sportliche Qualität passen nicht ganz zusammen. Ohne Mindestkontinuität in Bezug auf die Leistungsträger in der Mannschaft wird nichts wachsen. Und auch für "Super"talente (Trefferquote ca. 1:5) wird der Verein so zunehmend uninteressant.


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