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SZ | Algorithmus zur Ermittlung von Marktwerten bei Fußballern (Fußball und Sport allgemein)

herrNick, Montag, 10.07.2017, 09:23 (vor 3104 Tagen) @ Sascha

Das ist aber doch totaler Humbug. Wenn irgendein Verein auf der Welt bereit ist, für Modeste 35 Millionen Euro zu bezahlen, dann ist sein Marktwert, also der Wert, den man für den Spieler auf den Markt erzielen kann, doch genau dieser Betrag.

Ja, das sagt er doch genau so: das Modell berücksichtigt aktuell nicht die Kaufkraft des einkaufenden Clubs.

Und was mir bei diesem ganzen Transfermarkt.de-Gerede viel zu kurz kommt: Die Seite ist mittlerweile so bekannt, dass sich die Schätzungen doch zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln. Ab dem Punkt, ab dem Berater und/oder Manager diese Werte als Verhandlungsargument nutzen, beeinflusst die Prognose massiv das Ergebnis. Eine Schätzung von Transfermarkt.de liegt nicht deshalb in der Nähe des tatsächlichen Verkaufsbetrag, weil sie so genau oder detailliert erstellt wurde, sondern weil sie mittlerweile selbst eine Basis zur Preisermittlung ist.

Auch das widerspricht doch nicht dem Gesagten, oder?

Im Prinzip finde ich das einen guten Ansatz, dass man einen Kriterienkatalog erarbeitet, gewichtet und daraus eine Vergleichbarkeit ableitet. Man muss es halt als Benchmark betrachten und nicht als absolute Wahrheit. Und offensichtlich fehlen natürlich noch Faktoren, wie er aber auch zugibt. Zumindest kann es einen Hinweis darauf geben, ob man für einen Spieler eher viel bezahlt. Das kann aufgrund von Personalsituation trotzdem Sinn machen, aber interessant ist es ja trotzdem.


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