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Steinhaus erste Schiedsrichterin in der Bundesliga (Fußball und Sport allgemein)

Melange, Berlin, Samstag, 20.05.2017, 12:07 (vor 3399 Tagen) @ ChrisRF

"Ich würde fast sagen die Mehrheit verließ den Kindergarten mit einer ausländerfeindlichen Einstellung. Zumindest ein „der darf mich ja eh verprügeln, der ist ja der arme Ausländer und kann angeblich nicht anders“ hatten wir alle auf den Lippen."

Da ist dann ohne Zweifel pädagogisch etwas in die Hose gegangen. Ob im Kindergarten oder im Elternhaus wäre hier aber wohl die Frage. Dass sich ein Kindergarten in Deutschland affirmative action als Methode zu eigen gemacht hat, wage ich allerdings sehr stark zu bezweifeln. Das wird in Deutschland kaum angewandt, ist ein amerikanisches Konzept und ist kein pädagogisches Konzept.

Es geht um Zugänge: zur Uni, Job, Schiedsrichter_innenwesen, Politik etc. Und die Idee ist, dass ohne diesen Schutz durch affirmative action alte Machtstrukturen aufrecht erhalten werden . Wenn dieses Kartell durchbrochen wird, wird es im Regelfall eben dazu führen, dass in Zukunft Menschen mit dem falschen Namen nicht schon im Vorhinein aussortiert werden. Das Menschenbild ist eben auch nicht von mehr- und minderbegabt, sondern lebenslanges Lernen und das auch Schiedsrichtern keine Raketenwissenschaft ist, die nur von den leistungsstärksten 1% der Menschheit geleistet werden kann.


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