schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Die Spieler sind DAS Problem (BVB)

pappnase, Freitag, 14.04.2017, 14:49 (vor 3186 Tagen) @ Kayldall

Es sind die Verbände schreibst du, aber ich finde es unfair, dann einem Verband speziell, in diesem Fall dem deutschen Verband Vorwürfe zu machen.

Versteh mich nicht falsch, ich bin Realist. Ich weiß, dass man nicht mal eben bei einem Kongress auf die Bühne wandert und den Leuten erklärt wie alles viel besser funktionieren würde. Soweit sind wir denke ich einer Meinung. Und dennoch mache ich insbesondere dem DFB und der DFL Vorwürfe. Es ist nämlich nicht so, dass man als einzelner Verband völlig machtlos vor den Strukturen des Weltfußballs steht.
Es ist doch genau genommen sogar so, dass sich im Fußball häufig über die Macht der kleinen Verbände beschwert wird. Also genau die Verbände, deren Vereinsmannschaften im modernen Profifußball viel zu häufig untergehen. Man könnte sich also durchaus Gedanken über die Beschränkung und Umverteilung von Geldströmen im Profifußball machen - mit Financial Fairplay gab es auch zumindest mal einen ersten Vorstoß.

Dann kannst du aber auch Seifert und Co. es nicht übel nehmen zu versuchen den best möglichen Deal rauszuschlagen und die Bundesliga so zu vermarkten, dass sie so viel wie möglich Geld einbringt. Selbst die Vereine wie der BVB und Bayern und auch die anderen Vereine der Bundesliga beteiligen sich ja ganz bewußt daran, mit ihren Asienreisen oder USA-Reisen oder wohin auch immer, damit ein noch besserer Sponsor mit einsteigt.In meinen Augen ist es ein Teufelskreis, der nur durchbrochen werden kann, wenn alle die Schraube zurückdrehen würden, was ich als ziemlich unmöglich ansehe.

Keine Frage, der Job von Seifert wäre ein extrem harter, würde er sich tatsächlich massiv für eine Abkehr von der bisherigen Route einsetzen. Ich sehe das bei ihm aber nicht. Stattdessen setzt langsam auf breiter Front ein Wehklagen ein, dass Bayern München nun schon wieder mit riesigem Vorsprung ins Ziel einläuft. Das ist schon verdammt wenig dafür, dass wir hier von einem deutlichen Makel des "Produktes" Bundesliga sprechen.

Um noch kurz auf die Spieler einzugehen, da ist einfach das Problem, dass ausser ihrem Sport sie nichts interessiert, ich meine es ist ihnen vielleicht nicht komplett egal, aber zumindest beziehen sie keine Stellung zu z.B. politischen Problemen.

Eine interessante Diskussion zwar, aber eine andere ;-)


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1519334 Einträge in 16330 Threads, 14353 registrierte Benutzer Forumszeit: 03.01.2026, 22:39
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln