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Einer KGaA angemessen (BVB)

dan09, Donnerstag, 13.04.2017, 18:21 (vor 3185 Tagen) @ klaus08

Für diese Version sprechen auch die in meinen Augen unsäglichen Kommentare von Rauball (kaltschnäuzig):

"Das sind Profis. Da bin ich der Auffassung, dass sie das wegstecken können", sagte Rauball.

und Watzke (mit hohlem Pathos):

Ich habe gerade in der Kabine an die Mannschaft appelliert, der Gesellschaft zu zeigen, dass wir vor dem Terror nicht einknicken", wurde Watzke zitiert, "wir spielen heute nicht nur für uns. Wir spielen für alle. Egal ob Borusse, Bayer oder Schalker."

Ich gebe dir absolut Recht, Rauball war völlig daneben. Bei ihm habe ich des häufigeren auch den Eindruck, dass sein DFL-Posten klar Vorrang hat. Aus dieser Interessenlage macht obriger Kommentar auch Sinn.
Selbst Watzkes Kommentar drückt ja nichts anderes aus. "Wir spielen für alle. Egal ob Borusse, Bayer oder Schalker." Alleine diese Phrase ist doch vollkommener Blödsinn. Als ob sich irgendein Blauer oder Bayern sich gestern bei den Monaco-Toren nicht diebisch gefreut hätte.

Letztlich repräsentieren aber beide Aussagen einen ihrer Altersklasse durchaus entsprechenden Führungsstil in einem großen Unternehmen. "Geben wir dem Gaul 10% mehr Gehalt, aber der hat zu funktionieren." Typisches neoklassisches 90er Unternehmergehabe. Eine Einstellung die bei jüngeren Führungskräften so (zum Glück) nicht mehr vorhanden ist.

Im betroffenen Bus saßen die beiden Heroen und Kenner der menschlichen Psyche natürlich beide nicht.

Wenn das der zwischenmenschliche Umgang in unserem Verein ist, wundert mich vieles nicht mehr, was mir bis vor kurzem schwer nachvollziehbar war.

Seit der Laune-Bär Klopp weg ist, werde ich auch langsam immer stutziger in Bezug auf unsere Führungsetage. Man hat da wie Anfang der 2000er den Eindruck, dass man irgendwie wieder auf Bayern 2.0 machen möchte. "Professionalität" wird hier besonders groß geschrieben.
Bezeichnend dafür diverse Traininglager in Vorzeigedemokratien, lokale Testspielen werden lukrativen Asientrips geopfert und dann diverse Aussagen von Watzke. Für mich auch unverständlich ist Zorcs Rolle. Man wird das Gefühl nicht los, dass die Entfernung zwischen ihm, dem Trainer und auch dem Team sich in letzten 2 Jahren erheblich vergrößert hat.


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