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Das war kein gutes Spiel aber ne starke Reaktion, eben Kovac-Fußball (Spieltage)

Bembele, Münster, Sonntag, 06.09.2026, 11:40 (vor 2 Stunden, 39 Minuten) @ DomJay

Im Großen und Ganzen war das einfach ein schlechter Auftritt. Ganz viel Stückwerk und ein ZM, dass Vorne wie (teilweise) Hinten einfach nicht die notwendige Hilfe gebracht hat.

Der Rückstand war verdient und schmeichelhaft, es war also nicht Einmal Augenhöhe.

Trotzdem konnte man am Ende zulegen, da ging der Gegner auf dem Zahnfleisch - übrigens erwartbar war gg Kölle ebenfalls so.

Die Tore waren dann stark und das Glück der Tüchtigen. Nun stehen da 6 Punkte, und der SCP/VfB vor der Pause. Wenn es dann 10 wären, wäre das komplett im Soll

Alles wie (fast) immer könnte man meinen nach dem Spiel:

Die von Kovac gestern als für die beste gehaltene und mit seiner Taktik aufgestellte Mannschaft spielt (trotz mehrerer neuer Spieler in der Startelf) 60 Minuten sehr schlecht, spielerisch sehr mäßig, aber auch der Einsatz einiger Hochgelobter läßt zu wünschen übrig, wird "60 Minuten vom Gegner hergespielt", wie J.v. Eichmann eben auf Sky analysierte und gewinnt am Ende sehr glücklich (charkteristisch mit Eigentor).

Wie schon letzte Saison profitierte die Mannschaft von der Ineffizienz des Gegners, also vom Auslassen der gegnerischen Großchancen. Da war der BVB in der Tabelle letzte Saison auch ganz vorn. Schon in der 49. Minute hätte es 4:0 stehen müssen. Die 100%igen Hoffenheimer Torchancen in der 48. und 49. Minute, als einmal 3 Hoffe-Spieler gleichzeitig einen Querpass aus 5 Meter ins Tor hätten einschieben können, zeigen im Übrigen, dass auch die Kabinenansprache des Trainers offenbar keine Wirkung gehabt haben - sonst hätten sie nicht weiterhin offen wie ein Scheunentor gestanden.

Wie schon in der letzten Saison, wurde dann ein Spiel oft glücklich und mit bekannter Effezienz ( auch in dieser Effizienztabelle war der BVB weit vorne) gedreht und hinterher Kovac dafür gelobt die richtigen Entscheidungen getroffen, d.h. richtig eingewechselt zu haben. Dass er vorher ganz offensichtlich nicht die richtigen Spieler und die falsche, defensive Taktik und auch offenbar nicht die richtige motivierende Ansprache gewählt hatte, das wurde auch letzte Saison meist verschwiegen. Und welcher Kreisligatrainer hätte gestern bei einem Rückstand nicht ebenfalls einen Spieler wie Silva eingewechselt (der die entscheidende Wende brachte)?

Und wie schon letzte Saison zeigte Nmecha, dass er (immer noch) nicht der ist, den viele (auch Medien, zumindest bis zur WM) als Weltklassespieler bezeichneten, Karetsas kein Heilsbringer (dennoch eine Verstärung sein wird mit zunehmnder Spielpraxis) und Silva weit mehr ist als ein Einwechselspieler ist.

Entscheidend war gestern die wunderbare und mutige (Einzel)Aktion von Anton, der in der gegnerischen Hälfte geschickt den Ball eroberte und Guirassy mustergültig vorlegte, was der Elf neuen Mut gab. Und die wenigen Torchancen wurde dann genutzt bzw. auch vom Gegner selbst veredelt.


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