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Noch mal/schon wieder Infantino: Geheime Fifa-Pläne - Infantino wollte wohl Ligaprojekt kapern (Fußball und Sport allgemein)

Ricola1, Ort, Freitag, 07.08.2026, 11:07 (vor 22 Stunden, 40 Minuten) @ markus

Es geht um die Super League

Nachdem die Pläne im April 2021 öffentlich geworden waren, distanzierte sich Infantino beim Uefa-Kongress im schweizerischen Montreux davon. Die Fifa lehne "die Gründung der Super League entschieden ab", sagte der Weltfußball-Boss vor den Delegierten. Gegenüber Vertrauten soll Infantino damals gesagt haben, er habe keine Absicht, sich mit den übrigen "Institutionen des Fußballs" anzulegen, wie der "Guardian" unter Berufung auf Fifa-Kreise berichtet. Das nun bekannt gewordene Dokument legt jedoch nahe, dass er in Wirklichkeit ganz anders dachte.


T-online unter Berufung auf den Guardian


Letztendlich steckt die Super League indirekt bereits in der aufgeblähten Champions League und der Klub-WM – ohne dass den meisten überhaupt auffällt, wie sehr sie dabei ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans.

Es ging nie darum, ein weiteres Angebot zu verhindern, sondern darum, die Kontrolle über den Wettbewerb und die damit verbundenen Einnahmen zu behalten.

Das ist genau der Punkt. UEFA und FIFA, beide mit aufgeblähten Wettbewerben (die Klub-WM gab es vorher ja auch schon), sind beide aus demselben Holz geschnitzt. Sie unterscheiden sich in ihren taktischen Vorgehensweisen, Infantino ist der Trumpschen Vorgehensweise näher. Im Kern aber geht es um Geld, Macht, Kontrolle. "Ausgenommen wie eine Weihnachtsgans" sehe ich allerdings nicht ganz:

Bayern und der BVB sind hier ja in beiden Varianten bestens im Geschäft. Man kann aus wirtschaftlicher Sicht ja fast dankbar sein, dass man sich im Grunde um nichts kümmern muss und einfach immer mehr Geld in die Kassen kommt. Und dass die Regularien auch so ausgedehnt wurden und werden, dass immer dieselben am Tisch Platz nehmen dürfen.

Solange das Geschäft immer besser läuft (die angeblich so tote Bundesliga läuft ja auch prächtiger denn je - vom BVB kenne ich diese Zahlen noch nicht, aber Bayern hat gestern gemeldet, dass der Ansturm auf Tickets so groß ist wie nie: 130.000 Anfragen für das am wenigsten nachgefragte Bundesligaspiel, jetzt bereits - wahrscheinlich wird das ja auch geschlossen, keine Ahnung - knapp 350.000 Anfragen für das Spiel gegen den BVB), weil Fans Zeug kaufen, werden die "Herren im Nadelstreifenanzug" (wie eine bestens verdienende BVB-Legende sich mal inszenierte) immer weitermachen.


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