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Nagelsmann hat gestern gesprochen wie vorm Arbeitsgericht (Fußball und Sport allgemein)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.06.2026, 19:53 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 19 Min.) @ horstenberg

Mein Eindruck war: Nagelsmann ging es gestern nur ums Geld. Es ist ihm doch völlig klar, dass er gehen muss. Er muss aber seine Arbeitskraft anbieten, wenn er weiter Abkassieren will. Ich bin mir sicher: Er wusste da arbeitsrechtlich bescheid und es ging bei seinen Äußerungen nur darum, das Geld für zwei Jahre Vertrag noch einzusacken.

Ein weiterer Schritt in Richtung Kommerzialisierung. Für mich eklig. Wenn Nagelsmann Anstand hätte, er hätte gestern nichts gesagt und würde heute oder in den nächsten Tagen von sich aus zurücktreten. Das mag ihn viel Geld kosten. Er ist aber privilegiert genug. Aber Gier kennt keine Grenzen: Er wird jetzt an Kohle wegrüsseln, was zu holen ist.

Hoffentlich besinnt er sich noch eines besseren und tritt von sich aus zurück. Er wird so oder so nicht Bundestrainer bleiben.

Joa, "ich stehe zur Verfügung", eine arbeitsrechtlich und taktische Schutzmauer, würde ich sagen. Bin aber Laie, was sagen die Foren-Juristen?

Finde ich aber in Ordnung. Er ist eine Fehlbesetzung, aber warum sollte er auf Geld verzichten, wenn der DFB so blöd ist und ihn für viel Geld engagiert?
Wenn mich morgen Bosch als CEO ernennt und man nach 3 Monaten merkt, dass ich komplett überfordert bin, nehme ich das Geld ja selbstreden auch noch mit, bis der Vertrag ausläuft. :-)


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