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@Fanvertreter (BVB)

odenwaelder09, Freitag, 29.05.2026, 17:40 (vor 6 Stunden, 2 Minuten) @ markus
bearbeitet von odenwaelder09, Freitag, 29.05.2026, 17:57

Also, Ticket-Nachfrage ist immer noch hoch, aber sie stagniert.

Wir hatten in den letzten 3 Saisons so viele Spiele in den freien VVK:
23/24: 3
23/25: 7
25/26: 11

Der freie VVK ist schon mal eine Schwelle, weil so viele überhaupt erst Mitglied geworden sind aufgrund des Zugangs zu den Tickets.
Es gibt natürlich viele Faktoren welche die Nachfrage bestimmen, das will ich jetzt nich auffächern...
Mein ganzer Beitrag (vor 6 Monaten) hierzu:
https://www.bvb-forum.de/index.php?mode=entry&id=2848503

Ein Abwärtstrend ist erkennbar. Auch das Kontingent im Mitglieder-VVK ist gerade in diesem Jahr sehr häufig gelockert worden von 2 auf 4 (da habe ich keine Statistik zu). Z.B. beim letzten Heimspiel gg. Frankfurt waren 4 Tickets pro Mitglied erlaubt, da war ich (wie so häufig in dieser Saison) sehr überrascht, waren in den vorigen Jahren zum letzten Heimspiel (Darmstadt, Kiel) nur 2 Tickets erlaubt, auch Samstagspiele prinzipiell früher nur 2. Dieses Jahr waren 4 Tickets die Regel, nur bei den Top-Spielen max. 2.
Ein weiteres Gefühl hat sich in dieser Saison gefestigt. Der Unterrang Ost/West ist trotzdem sehr schnell weg und zwar immer (besonders zusammenhänge Plätze). Da bleibt sehr wenig übrig nach dem VVK-Start. Da gibt es eine Sofortauslastung von mind. 95%. Die Süd natürlich auch, das ist eine andere Welt (100% Auslastung). Wann, ob schnell oder langsam, es ausverkauft wird (oder in den freien VVK geht) entscheidet sich in den oberen Reihen des Oberrangs und der Nordtribüne bzw. Gast-Rückläufer.
Das könnte die Neugestaltung des Stadionplans mit initiiert haben. Hauptsächlich natürlich zur Umsatzsteigerung, aber wenn halt so klar dargelegt wird, dass der Unterrang weg geht wie heiße Semmeln (auch gegen Paderborn an einem Novemberabend), dann kommt man da so auf Ideen.

In dem Moment, in dem die Nachfrage wirklich so stark zurückgehen würde, dass man nicht mehr alles verkauft, würde man einfach früher den freien Verkauf starten und die Ticketanzahl pro Käufer auf vier erhöhen.

Faktor Zeit ist ganz entscheidend, je früher desto besser für die Auslastung. Die Menschen möchten nämlich planen. Gegen Villareal und Bodo hat der BVB den VVK 60 Tage vorher gestartet. In der Bundesliga wartet der BVB immer auf die Ansetzung und stellt dann den VVK-Termin ein (das sind i.d.R. 4 Wochen vorher). Die Eintracht ist da z.B. etwas pfiffiger. Die starten den Mitglieder-VVK viel früher, bevor es terminiert wird und du stimmst (per AGB) jeden Anstoß-Termin zu. Wenn du nicht kannst, erst mal Pech für dich, es gibt ja noch eventuell den Zweitmarkt. Aber so kriegen die ihr Stadion (früher) ausverkauft oder gehen (früher) in den freien VVK um es schneller auszulasten.


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