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Das gibt er ja schon mal die Richtung vor - richtig breitbeinig (BVB)

stfn84, Köln, Mittwoch, 15.04.2026, 20:11 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

Ich schätze Aki für alle seine Verdienste. Die einzigen Kritikpunkte - subjektiv, also meine - sind seine Dauer-Verneigungen gegen den Todesstern, seine "Stallgeruch-Manie" und zuletzt die Querelen mit Lunow.
Ganz aktuell verstehe ich nur folgendes nicht: Die aktuelle Medienberichterstattung dreht sich um das leidige Schlotterbeck-Dauerthema und die aktuelle Vereinsführung. Zur Vereinsführung pendelt das zwischen "die haben sich von einem Spieler erpressen/vorführen lassen" und "man hat wirtschaftlich alles richtig gemacht, aber die verarschen doch ihre Fans, in dem man das als großen Wurf mit Sonderflock verkauft". D.h. die Vereinsführung kommt gerade nicht so gut weg.

Genau in dieser Situation hätte ich mir so ein Interview von C.Cramer gewünscht und nicht von der Person, die sich eigentlich aus allen strategischen Entscheidungen heraushalten will. Dadurch wird Aki jetzt wieder die herausragende Person in der Außendarstellung des Vereins. Das ist jetzt auch nicht gegen Aki gerichtet, sondern gegen die Medien-Arbeit beim BVB. Da wird es wieder heißen "was ist denn da überhaupt los, beim BVB".
Von den Verlautbarungen des externen Beraters mal ganz abgesehen.

Vielleicht wäre es für viele Fans besser wenn sie sich die Medienberichterstattung einfach mal klemmen würden.

Aki Watzke wurde mehrere Monate nach seiner Wahl nun von einem Medienpartner zu einem langen Interview geladen. Dabei ging es offenkundig nicht nur um ein paar markige Sprüche zum Sportlichen, Transferankündigungen oder Ähnliches, sondern um einen Abriss zu allen möglichen Themen.

Und obwohl wir mehrere Abteilungen haben ist der Kern des BVB seit jeher der Fußball. Aussagen zur Halle oder zur neuen Rolle des ehemaligen GF wären sicher die wichtigeren, erzeugen aber - komischerweise (?!) - weniger Aufmerksamkeit als zum Themenfeld Fußball.

Er betont mantraartig, dass er - entgegen früherer Befürchtungen - nicht (stetig und ständig) ins Tagesgeschäft eingreift. Ich habe bis dato keinen Grund dies anzuzweifeln.
Unabhängig davon, dass man sich auch gewisse Erwartungshaltungen des Eigentümers (bzw. dessen Vertreter) erwarten darf.

Wie ich es lese hat er nicht väterlich darauf hingewiesen, dass der Lars das schon so machen wird wenn er sich genügend bei ihm abgeschaut hat. Er hat seine Ansicht geteilt, was mE legitim sein sollte.
Der Zeitpunkt des Interviews ist mE auch nicht sonderlich kritikwürdig, da dies idR nicht ein paar Stunden vorher ad hoc vereinbart wird und es trotz der Pfiffe gegen Schlotterbeck nun kein Dauerthema mit immenser Aufregung handelt. Warum Aki durch dieses Interview nun tagelange Berichterstattung auf sich zöge, während die arme Geschäftsführung der KGaA nun wie eine Sau durchs Dorf getrieben wird, verstehe ich nicht. Vielleicht bin ich aber auch zu naiv.

Aber wie immer: Man darf das alles gerne anders interpretieren :-)


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