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Neu auf schwatzgelb.de: Profifußball und Vereine: Fußballprofis sind alle "Söldner“ – ja, was denn sonst? (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 13.04.2026, 20:56 (vor 8 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Fans beklagen immer wieder mangelnde Identifikation der Spieler mit ihren Vereinen und unterstellen ihnen eine Söldnermentalität. Dabei handeln die Spieler doch eigentlich nur genau so, wie man es ihnen beigebracht hat.


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In Bezug auf die "Söldnermentalität" gebe ich dir recht. Das war auch nie groß anders, wenn man ehrlich ist. Am Ende gehört das im Leistungssport auch ein wenig dazu.

Was mir persönlich aber auffällt ist, wie stark die Verhandlungsmacht, so zumindest mein Eindruck, vom Verein auf die Spieler übergegangen ist. Sollte das, was man so über den Schlotterbeck-Deal lesen kann, stimmen, dann sieht man, welch verrückte Züge das mittlerweile annimmt. Auch sieht man, dass absolute Top-Clubs immer schneller zugreifen, obwohl Spieler teilweise eine gute nationale und internationale Saison gespielt haben. Es gab Zeiten, da musste sich ein CR7 erst einmal bei Manchester tiefergehend "beweisen", bevor Real angeklopft hat.

Ein anderer Aspekt:
"Es ist ein intensiver Verdrängungswettbewerb, ein „survival of the fittest“. Die Spieler befinden sich dabei untereinander im Kampf um die Plätze in den Mannschaften und die Vereine belohnen die Sieger dieser Konkurrenzkämpfe mit enorm viel Geld. Die Verlierer ziehen weiter und müssen woanders um eine vielleicht letzte Chance kämpfen."

Ist an und für sich auch richtig, die Zeiten haben sich aber für Profifußballer schon sehr goldig entwickelt. Heutzutage kann man auch 10 Jahre 2. Bundesliga bei einem Durchschnittsverein spielen, und man hat auf jeden Fall ausgesorgt. Durchschnittsgehalt liegt gegenwärtig bei 373.577 € brutto pro Jahr, in 10 Jahren hat man dann 3,7 Mio. € brutto zusammen. Nehmen wir mal einen Angestellten im öffentlichen Dienst, der 70.000 € brutto kassiert und 40 Jahre arbeitet, der kommt bei knapp 1 Mio. € weniger raus. Ich kann es nicht so richtig belegen, mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass das für den Durchschnittsprofi in der 2. Bundesliga vor 25 Jahren noch anders aussah.


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